Ein dichter sattgrüner Rasen, der den ganzen Garten überzieht - mit den Tricks von service: trends ist der grüne Teppich bald Wirklichkeit.
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8.08.2012, 18:50 Uhr
Braun, mit Lücken und überall sprießt Unkraut - diese Rasen-Probleme kennt fast jeder Hobbygärtner. Viele vermuten, dass falsche Grassamen, zu wenig Licht oder eine zu starke Nutzung die Schuld an der Rasen-Misere tragen. Doch in den meisten Fällen liegt die Ursache näher: falsches Rasenmähen.
Für service:trends zeigt Landschaftsgärtner Jens Thomas aus Wiesbaden die 5 Tipps für das richtige Mähen.
Es ist wichtig, dass sich das Messer möglichst schnell dreht, denn je höher die Geschwindigkeit, desto besser das Schnittbild hinterher. Es ist auch besonders wichtig, dass dieses Messer gut geschärft ist. Man kann selbst sehr leicht herausfinden, in dem man sich die Schnittkante genau ansieht, wenn sie ausgefranst ist, dann ist es an der Zeit, das Messer nachzuschleifen.
Regel Nummer 2: Regelmäßiges Mähen
Je öfter gemäht wird, desto besser verbreitet sich der Rasen, und es gibt eine dichte geschlossene Rasenfläche. Etwa einmal die Woche sollte der Rasen gemäht werden. Manche Witterungen lassen es zu, dass öfter gemäht wird. Wenn zum Beispiel die Sonne viel scheint und gleichzeitig viel Niederschlag fällt, dann kann man öfter mähen, auch zweimal die Woche.
Regel Nummer 3: Die optimale Schnitthöhe
Für den Hausgarten, in dem ein Gebrauchsgarten eingesetzt ist, liegt die optimale Schnitthöhe bei 4 cm. Jeder Rasenmäher sollte in der Höhe verstellbar sein und am Rasenmäher sollte eine Skala angebracht sein. Ist diese Skala in Stufen und nicht in Zentimetern aufgeteilt, kann man in der Gebrauchsanweisung nachlesen, welche Stufe welcher Höhe entspricht. Wenn man ganz unsicher ist, kann man ruhig ein Stückchen Rasen mähen und dann mit dem Zollstock nachmessen.
Regel Nummer 4: Die 50-Prozent-Regel
Jeder Teil der Rasenpflanze hat verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Wenn man von der Blattmasse zu viel auf einmal entfernt, dann können die Blätter ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen. So kann es sein, dass die Pflanze geschädigt wird und es kommt leicht zu Trockenschäden und die Pflanze wird auch anfälliger für Krankheiten. Die 50% Regel besagt, dass man nie mehr als 50 % der Pflanze auf einmal reduzieren sollte.
Regel Nummer 5: Regenpausen einhalten
Wenn der Rasen nass ist, dann kleben die einzelnen Halme aneinander und der Rasenmäher kann nicht ordentlich mähen. Die Folge ist ein sehr unschönes Schnittbild.