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Frau rückt Kissen auf dem Sofa zurecht (Bild:  colourbox.de)

Wir schaffen Ordnung

Zaubertricks für Aufräummuffel

Mit unseren Grundregeln für die Ordnung vermeiden Sie das große Chaos. Außerdem: Wie man sich leichter von Dingen trennt, die man eigentlich nicht mehr braucht.
 

Die fünf besten Aufräum-Regeln

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7.03.2011, 18:50 Uhr
  • Regel Nr. 1: Die Dinge sollten da platziert sein, wo sie am häufigsten verwendet werden, also themenbezogen. So gehören das Shampoo in die Dusche, die Putzmittel in die Küche und die Tischwäsche ins Esszimmer.

  • Regel Nr. 2: Jeder Gegenstand hat seinen eigenen Platz. Die Weingläser stehen nur im Esszimmerschrank und nicht auch noch in der Küche oder im Keller.

  • Regel Nr. 3: Nur Dinge, die im Gebrauch sind, sollten auch einen Platz in der Wohnung haben. Dauerhaft unbenutzte Dinge gehören in den Keller oder auf den Dachboden.

  • Regel Nr. 4: Nur von Dingen, die man oft nachkaufen muss, wie z.B. Putzmittel oder Getränke, sollte man einen kleinen Vorrat im Keller haben.

  • Regel Nr. 5: Alle Dinge, die neu angeschafft werden, bekommen sofort ihren Platz. Das "Alte" muss dann entsorgt werden.
 
Einfach für alle. Der Rundfunkbeitrag.
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Wie trennt man sich leichter von Dingen?

Ordnung bedeutet, dass man sich auf das Wesentliche beschränkt. Das heißt auch, dass man sich von Dingen trennt. Oft gehört aber gerade diese Entscheidung zu den schwierigsten. Entscheidungs- und Losslass-Tipp von Michaela Denk: Man muss in dem Raum oder in der Ecke, in der aufgeräumt werden soll, alle Dinge in die Hand nehmen, um dann zu entscheiden, ob sie bleiben. Kriterien für die Entscheidung sind:

  • Braucht man es wirklich, oder hat man so etwas Ähnliches schon?

  • Gefällt der Gegenstand?


Entscheidet man sich für einen Gegenstand, wird im Anschluss der neue Platz gewählt, an dem er von nun an bleibt.

Wenn es darum geht sich von Dingen zu trennen, sollte man sich mutig auf sein erstes Bauchgefühl verlassen. Es handelt sich ja nur um einen Gegenstand, auch wenn man damit etwas verbindet. Letztendlich wirft man nur den Gegenstand weg, nicht die Erinnerung. Diese Entscheidungen zu treffen, muss man üben, nicht nur als Erwachsener. Auch mit Kindern sollte man es trainieren. Es geht darum, konsequent zu sein, sich jeden Tag der Entscheidung zu stellen: Wohin mit dem Ding? - und wenn das Ding bereits einen Platz hat, sollte es ebenso konsequent jeden Tag an seinen Platz zurücktragen werden - oder eben in den Keller.
 

Weitere Tricks für Aufräum-Muffel

1. 15 Minuten früher aufstehen - diese Zeit reicht aus, um täglich mit kleinem Aufwand Ordnung in die Wohnung zu bekommen. Dieses Mehr an Zeit bringt Entspannung in den Tag und zahlt sich aus.

2. Im Bad kann man ein mittelschweres Chaos vermeiden, indem man Zahnpasta, Deo, Rasierschaum, etc. gleich nach Gebrauch wegräumt. Dafür braucht man weniger als 15 Sekunden.

3. Beim Frühstück gilt: entspannen! Denn wie der Morgen beginnt, so verläuft auch der gesamte Tag. Also nie mit leeren Händen den Tisch verlassen. Alles hat seinen Platz und kehrt sofort nach Benutzung wieder dort hin zurück. Dreckiges Geschirr gehört direkt in die Spülmaschine.

4. Damit die Wohnung nicht einem Schlachtfeld gleicht, sollte man alle Kleidungsstücke, die nicht angezogen werden, direkt wieder in den Schrank hängen, anstatt sie achtlos auf den Boden zu werfen. Das Spart viel Arbeit und Nerven!

5. Da die meisten Unfälle bekanntlich im Haushalt passieren, sollten man unbedingt versuchen, Stolperfallen zu vermeiden und zwar mit einer einfachen Regel: Beim Aufräumen immer mit dem Fußboden beginnen. So lebt man nicht nur ungefährlicher, der freie Boden bringt auch sofort Ordnung.

6. Ein kleiner Tipp für alle, die sich schlecht zum Aufräumen motivieren können: einfach eine Küchenuhr stellen und versuchen, die letzte Bestzeit zu knacken. So läuft der Motivationsturbo auf vollen Touren und was vorher lästig war, erscheint ganz einfach.

7. Beim Verlassen der Wohnung daran denken, es niemals mit leeren Händen zu tun. Man sollte auf dem Weg nach draußen daran denken, immer den Müll oder das Leergut mitzunehmen.
 
Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 13.01.2015, 8:52 Uhr
 

Hintergrund

Zu Gast im Studio:

Michaela Denk, Architektin und Bauforscherin
 
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