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Frau rückt Kissen auf dem Sofa zurecht (Bild:  colourbox.de)

Wir schaffen Ordnung

Zaubertricks für Aufräummuffel

Mit unseren Grundregeln für die Ordnung vermeiden Sie das große Chaos. Außerdem: Wie man sich leichter von Dingen trennt, die man eigentlich nicht mehr braucht.
 

Die fünf besten Aufräum-Regeln

  • Regel Nr. 1: Die Dinge sollten da platziert sein, wo sie am häufigsten verwendet werden, also themenbezogen. So gehören das Shampoo in die Dusche, die Putzmittel in die Küche und die Tischwäsche ins Esszimmer.

  • Regel Nr. 2: Jeder Gegenstand hat seinen eigenen Platz. Die Weingläser stehen nur im Esszimmerschrank und nicht auch noch in der Küche oder im Keller.

  • Regel Nr. 3: Nur Dinge, die im Gebrauch sind, sollten auch einen Platz in der Wohnung haben. Dauerhaft unbenutzte Dinge gehören in den Keller oder auf den Dachboden.

  • Regel Nr. 4: Nur von Dingen, die man oft nachkaufen muss, wie z.B. Putzmittel oder Getränke, sollte man einen kleinen Vorrat im Keller haben.

  • Regel Nr. 5: Alle Dinge, die neu angeschafft werden, bekommen sofort ihren Platz. Das "Alte" muss dann entsorgt werden.
 
Einfach für alle. Der Rundfunkbeitrag.
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Wie trennt man sich leichter von Dingen?

Ordnung bedeutet, dass man sich auf das Wesentliche beschränkt. Das heißt auch, dass man sich von Dingen trennt. Oft gehört aber gerade diese Entscheidung zu den schwierigsten. Entscheidungs- und Losslass-Tipp von Michaela Denk: Man muss in dem Raum oder in der Ecke, in der aufgeräumt werden soll, alle Dinge in die Hand nehmen, um dann zu entscheiden, ob sie bleiben. Kriterien für die Entscheidung sind:

  • Braucht man es wirklich, oder hat man so etwas Ähnliches schon?

  • Gefällt der Gegenstand?


Entscheidet man sich für einen Gegenstand, wird im Anschluss der neue Platz gewählt, an dem er von nun an bleibt.

Wenn es darum geht sich von Dingen zu trennen, sollte man sich mutig auf sein erstes Bauchgefühl verlassen. Es handelt sich ja nur um einen Gegenstand, auch wenn man damit etwas verbindet. Letztendlich wirft man nur den Gegenstand weg, nicht die Erinnerung. Diese Entscheidungen zu treffen, muss man üben, nicht nur als Erwachsener. Auch mit Kindern sollte man es trainieren. Es geht darum, konsequent zu sein, sich jeden Tag der Entscheidung zu stellen: Wohin mit dem Ding? - und wenn das Ding bereits einen Platz hat, sollte es ebenso konsequent jeden Tag an seinen Platz zurücktragen werden - oder eben in den Keller.
 
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Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 20.06.2012, 10:30 Uhr
 

Hintergrund

Zu Gast im Studio:

Michaela Denk, Architektin und Bauforscherin
 
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