Gute Vorbereitung und ein ideales Umfeld sind beim Bügeln fast schon die halbe Miete, gerade wenn es um übergroße Wäschestücke wie Tischdecken geht, denn sie erfordern etwas mehr Geduld und Muße. Bringen Sie sich in "Bügelstimmung", indem Sie z. B. Ihre Lieblings-CD auflegen oder ein schönes Hörbuch. Bauen Sie Ihr Bügelbrett nicht in einer dunklen Abstellkammer, sondern im hellen Wohnzimmer auf, wo Sie sich wohlfühlen und auch genügend Platz haben. Auch die Hersteller haben sich mittlerweile einiges einfallen lassen: einladende Bügeleisen in den Trend-Farben Orange und Lila. So kommt garantiert keine Langeweile auf.
Und damit das Bügeln auch möglichst zügig von der Hand geht, helfen einige kurze Vorbereitungen:
Wie sieht der ideale Bügelplatz aus?
- Achten Sie darauf, dass Sie genügend Licht im Raum haben. Die Lichtquellen (Fenster oder Lampe) sollten von vorne kommen und nicht im Rücken sein. Sonst wirft das Licht Schatten, und kleine Falten auf der Wäsche könnten Sie leicht übersehen.
- Wenn Sie große Wäschestücke, wie z. B. Bettwäsche oder Tischdecken bügeln, die bis auf den Boden reichen, legen Sie sich ein sauberes Tuch oder eine Decke auf den Boden, damit die frischgewaschenen Wäschestücke nicht gleich wieder schmutzig werden.
- Sortieren Sie die Wäsche vor dem Bügeln, das spart Zeit. Beginnen Sie mit der Wäsche, die wenig Hitze benötigt (z. B. Seide, Kunstfaser, dünne Baumwolle) und enden Sie mit den Wäschestücken, die viel Hitze benötigen (z. B. dicke Baumwolle, Leinen).
- Schaffen Sie sich genügend Ablagefläche! Mit Dampf gebügelte Tischwäsche sollte erst nach 30 Minuten in den Schrank geräumt werden, damit die Fasern richtig trocknen können. Sonst knittert dort die Wäsche wieder.
- Wer bequem im Sitzen bügeln möchte, wählt am besten einen Stuhl ohne Armlehnen und mit Rollen. So beugen Sie Verspannungen im Nacken und Kreuzschmerzen vor.