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Gedeck (Bild:  colourbox.de)
 
Rotweinflecken entfernen
Rotweinflecken, sollten ebenso wie Obstflecken sofort entfernt werden. Dabei gilt es möglichst viel Flüssigkeit zu entziehen. Neben der Allzweckwaffe Gallseife hilft Salz in Kombination mit Zitrone. Dazu Speisesalz auf den Fleck geben und mindestens 30 Minuten einwirken lassen. Das Salz zieht den Rotwein aus dem Stoff. In Kombination mit Zitrone hat das Salz noch eine stärkere Wirkung. Zuerst etwas Zitronensaft auf den Fleck träufeln, anschließend das Salz drüber streuen und einwirken lassen. Nach dieser Sofortmaßnahmen die Tischdecke sofort in die Waschmaschine, bei laut Waschettiket maximaler Temperatur waschen.

Tomatensoßen- und Ketchupflecken entfernen
Ob beim Ketchup aus der Flasche quetschen oder beim Tomatensoßen verteilen über den Nudeln. Wegen ihrer flüssigen Konsistenz spitzt es schnell mal über den Teller hinaus und verursacht die lästigen Flecken. Tomatensoße landet bei uns allen regelmäßig auf dem Tisch. Ganz frische Flecken lassen sich am leichtesten entfernen. Dabei erst einmal vorsichtig kleine Soßenstückchen wie Tomatenkerne, Kräuter oder Zwiebelchen entfernen, möglichst ohne den eigentlichen Fleck auszuweiten. Wer hier rubbelt oder reibt, sorgt dafür, dass der Fleck nur noch tiefer in die Fasern eindringt. Deshalb etwas Essigessenz auf den Fleck geben und vorsichtig mit einem Schwamm oder Küchentuch abtupfen. Anschließend die verfleckte Tischdecke direkt in die Waschmaschine stecken.

Fettflecken entfernen
Öl- oder Fettflecken auf dem Tischset oder der Tischdecke läßt sich gut mit getrockneten Kartoffelschalen oder noch effektiver mit Kartoffelmehl aufsaugen. Dazu das Kartoffelmehl auf den frischen Fettfleck streuen kurz einwirken lassen und einer weichen Bürste abbürsten. Danach in der Waschmaschine heiß waschen. Auch Löschpapier leistet gute Arbeit, wenn es darum geht einen frischen Öl- oder Fettfleck zu beseitigen.
 

Tischwäsche perfekt bügeln

Gute Vorbereitung und ein ideales Umfeld sind beim Bügeln fast schon die halbe Miete, gerade wenn es um übergroße Wäschestücke wie Tischdecken geht, denn sie erfordern etwas mehr Geduld und Muße. Bringen Sie sich in "Bügelstimmung", indem Sie z. B. Ihre Lieblings-CD auflegen oder ein schönes Hörbuch. Bauen Sie Ihr Bügelbrett nicht in einer dunklen Abstellkammer, sondern im hellen Wohnzimmer auf, wo Sie sich wohlfühlen und auch genügend Platz haben. Auch die Hersteller haben sich mittlerweile einiges einfallen lassen: einladende Bügeleisen in den Trend-Farben Orange und Lila. So kommt garantiert keine Langeweile auf.

Und damit das Bügeln auch möglichst zügig von der Hand geht, helfen einige kurze Vorbereitungen:

Wie sieht der ideale Bügelplatz aus?

  • Achten Sie darauf, dass Sie genügend Licht im Raum haben. Die Lichtquellen (Fenster oder Lampe) sollten von vorne kommen und nicht im Rücken sein. Sonst wirft das Licht Schatten, und kleine Falten auf der Wäsche könnten Sie leicht übersehen.
  • Wenn Sie große Wäschestücke, wie z. B. Bettwäsche oder Tischdecken bügeln, die bis auf den Boden reichen, legen Sie sich ein sauberes Tuch oder eine Decke auf den Boden, damit die frischgewaschenen Wäschestücke nicht gleich wieder schmutzig werden.
  • Sortieren Sie die Wäsche vor dem Bügeln, das spart Zeit. Beginnen Sie mit der Wäsche, die wenig Hitze benötigt (z. B. Seide, Kunstfaser, dünne Baumwolle) und enden Sie mit den Wäschestücken, die viel Hitze benötigen (z. B. dicke Baumwolle, Leinen).
  • Schaffen Sie sich genügend Ablagefläche! Mit Dampf gebügelte Tischwäsche sollte erst nach 30 Minuten in den Schrank geräumt werden, damit die Fasern richtig trocknen können. Sonst knittert dort die Wäsche wieder.
  • Wer bequem im Sitzen bügeln möchte, wählt am besten einen Stuhl ohne Armlehnen und mit Rollen. So beugen Sie Verspannungen im Nacken und Kreuzschmerzen vor.
 

Waschen, Bügeln und Lagern von Tischdecken

Damit Sie lange Freude an Ihren Tischdecken haben, muss sie schonend behandelt werden. Und das fängt schon beim Waschen an. Tischtuchdesignerin Angelika Voit aus Bad Soden näht nicht nur Tischdecken aller Art, sie kennt auch das A und O bei der Pflege von Tischwäsche.

Tischwäsche waschen
Die Waschmaschine darf nicht zu stark befüllt werden, denn sonst werden die Tischdecken nicht richtig sauber. Weiter ist es wichtig, Flüssigwaschmittel zu benutzen. Das hat den Vorteil, dass es sich auch bei niedrigeren Temperaturen gut auflöst. Vom Flüssigwaschmittel sollte übrigens möglichst wenig benutzt werden.
Und ebenso wichtig ist es, auf die Umdrehungszahl zu achten. Die Tischdecken dürfen nicht über 800 Umdrehungen gewaschen werden. Das bedeutet: Wenig schleudern, da sonst die Tischdecken zu stark zerknittern.

Wäschestärke ist ein guter Helfer, weil der Stoff dadurch gefestigt wird. Außerdem wirkt die Stärke wie eine Art Imprägnierung und bietet eine zusätzlichen Schutz vor Flecken. Wäschestärke gibt es fertig zu kaufen. Sie muss in das Weichspülerfach gegeben werden. Achtung: Achten Sie darauf, dass das Fach sauber ist und keine Weichspülerrückstände enthält. Weiter gilt: Immer das Pflegeetikett beachten und die Stoffe nicht heißer waschen, als angegeben.

Tischwäsche trocknen
Die Tischdecken sofort nach dem Waschvorgang aus der Waschmaschine entnehmen, denn sonst gibt es starke Knitterfalten. Danach muss die Decke sofort in Form gezogen. Zum Trocknen empfiehlt Tischtuchexpertin Angelika Voit, die Tischdecken auf ein Handtuch zu legen. So ausgebreitet verhindert man zusätzliche Knitterfalten.
 
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Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 8.05.2012, 8:07 Uhr
 

Hintergrund

Zu Gast in der Sendung:

Renate Bug, Tischwäscheexpertin
 
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