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Mann mit Einkaufskorb im Supermarkt (Bild:  colourbox.com)

Die Sache mit den Ettiketten

Einkaufstipps für Fertigprodukte

So ganz mögen viele von uns nicht auf Fertigprodukte verzichten. Was Sie beim Einkauf solcher Waren beachten und bei welchen Begriffen Sie stutzig werden sollten, erfahren Sie hier von service: trends.
 

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20.02.2013, 18:50 Uhr
Fertigprodukte sind Sie praktisch, ob in Minutenschnelle zubereitet und einige schmecken auch lecker. Generell sollten Sie sich aber nicht von einer ansprechenden Werbung oder Verpackung verleiten lassen, entscheidend ist immer das Kleingedruckte auf der Rückseite.
 

Die Zutatenliste

Video: Etikettenschwindel bei Fertigprodukten 24:57 Min
(© hr | service: trends, 20.02.2013)
Die Zutatenliste des Produktes ist entscheidend. Hier steht, was zur Herstellung verwendet wurde. In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass die Inhaltsstoffe in der Reihenfolge ihres Anteils aufgelistet sind. Der Inhaltsstoff, von dem am meisten drin ist, steht folglich an erster Stelle. Für den Verbraucher bietet das eine gute Kontrollmöglichkeit: Er kann erkennen, wie hoch der Gemüse- und Fleischanteil ist, aber auch wie viel Geschmacksverstärker und künstliche Aromen im Produkt sind. Achten Sie beim Kauf eines Fertiggerichtes darauf, dass Inhaltsstoffe, wie Salz, Zucker, Geschmacksverstärker, Fette und künstliche Aromastoffe möglichst am Schluss der Zutatenliste stehen.

Tipp: Inhaltsstoffe, wie Gemüse oder Fleisch, sollten dagegen als erstes auf der Liste stehen, denn je weiter vorne sie stehen, desto mehr ist auch drin.
 

Die Nährwerttabelle

Die Nährwerttabelle, ebenfalls auf der Rückseite, gibt an, wie viele Kalorien, Kohlenhydrate, Eiweiße und wie viel Fett enthalten sind. Wenn Sie beim Kauf Fertigprodukte, z. B. nach ihrem Fettgehalt miteinander vergleichen wollen, achten Sie darauf, dass bei einigen Herstellern in der Tabelle die Werte für 100 mg, bei anderen dagegen die Werte pro Portion, angegeben sind.
 

Der Fettgehalt

Im Gegensatz zu den Kohlenhydraten sollte der Fettgehalt möglichst niedrig sein, denn Fett macht dick und kann zu Arterienverkalkung führen. Bei Fertigprodukten mit einem hohen Gemüseanteil sind Sie immer auf der sicheren Seite. Creme- oder Rahmsoßen in Fertigprodukten haben meist einen hohen Fettgehalt.
 
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Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 22.02.2013, 9:25 Uhr
 

Hintergrund

Zu Gast im Studio:

Dr. Stephan Lück, Ernährungswissenschaftler
Michael Beck, Koch
 
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