Butter & Öl:
Zum Ausbacken ist Butter nur bei niedrigen Temperaturen geeignet, da sie zu schnell verbrennt. Dafür sollten Sie besser Butterschmalz oder Rapsöl verwenden. Rapsöl hat nicht nur einen hohen Rauchpunkt, verbrennt also denkbar langsam, sondern ist außerdem besonders gesund. Es ist mit Buttergeschmack im Angebot und enthält kaum ungesunde, gesättigte Fettsäuren, dafür aber jede Menge gesunder Omega-3-Fettsäuren. Sie sind lebenswichtig zur Bildung von Hormonen, außerdem senken sie das Risiko, an Schlaganfall und Herzinfarkt zu erkranken. Olivenöl ist zwar genauso gesund wie Rapsöl, aber zum Backen weniger geeignet, da es einen starken Eigengeschmack hat.
Salz und Zucker:
Egal, ob süß oder herzhaft - mindestens eine Prise Salz gehört bei jedem Teig unter das Mehl gemischt. Zusätzlich kommt Zucker in alle süßen Teige. Raffinierter weißer Zucker und Puderzucker lösen sich am besten auf, Rohrzucker muss sorgfältig untergerührt werden. Unraffiniert - also braun - entfaltet er seinen speziellen Geschmack am besten. Ansonsten lässt sich Zucker auch prima durch Honig, Fruchtdicksäfte und Ahornsirup ersetzen. In Sachen Kaloriengehalt macht das allerdings keinen nennenswerten Unterschied. Bei den meisten Rezepten werden die Teige eher schwach gesalzen und gesüßt, da zusätzlich Füllungen hinzukommen und die Pfannkuchen daher neutraler sein dürfen. Damit tun Sie auch Ihrer Linie und Ihrer Gesundheit einen Gefallen.
Aromatisches:
Zum Aromatisieren von herzhaften Teigen eignen sich Gewürze, wie Pfeffer, Chili, Muskatnuss, Curry oder Ingwer, sowie fein gehackte, frische Kräuter, wie etwa Rosmarin oder Minze. Am besten die Aromen vor dem Quellen dazugeben, damit sie Zeit haben, ihr volles Aroma zu entfalten. Süße Pfannkuchen und Waffeln schmecken mit etwas Vanillinzucker oder frisch abgeriebener Bio-Orangen- oder Zitronenschale noch mal so gut. In Pfannkuchenteig können Sie auch Apfelspalten oder Rosinen einbacken.