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Crêpes (Bild:  colourbox.de)

Leckere Mehlspeisen

Wie gelingen Pfannkuchen, Crêpes und Waffeln garantiert?

Mehlspeisen bringen Gemütlichkeit auf den Tisch und sind genau das Richtige für Minustemperaturen. Wie man den preiswerten Genuss aus Mehl, Butter, Eier und Milch zaubert, verrät service: trends.
 

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1.02.2012, 18:50 Uhr
Eigentlich sind es fast immer die gleichen Grundzutaten. Doch nur kleine Änderungen in der Zusammensetzung haben große Auswirkungen.
 
Einfach für alle. Der Rundfunkbeitrag.
Weitere Informationen erhalten Sie [hier].

Pfannkuchen

Pfannkuchen sind grundsätzlich dicker und kompakter als Crêpes. Dazu brauchen Sie im Verhältnis zur Flüssigkeit reichlich Mehl und Eier. Einfachstes Grundrezept: 4 Eier, 1 Prise Salz, 1 TL Zucker, 1 TL Backpulver, 350 ml Milch, 300 g Mehl. Damit der Teig schön fluffig wird und keine Klümpchen bekommt, die Eier separat aufschlagen. Die Eigelbe in ein hohes Rührgefäß geben und mit dem Schneebesen verquirlen. Salz, Zucker, Backpulver und Milch gut unterrühren, dann das Mehl hineinsieben und sorgfältig untermischen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Dann die Eiweiße steif schlagen und behutsam unterheben. Wichtig: Nicht zu viel und zu heftig rühren, denn damit schlagen Sie den Eischnee wieder kaputt und die erwünschte Lockerung wird vermindert. Pfannkuchenteig mindestens 15 Minuten quellen lassen.
 

Vollkornpfannkuchen

Darf es etwas kerniger und gesünder sein? Grundsätzlich gelingen Vollkornpfannkuchen nach demselben Prinzip wie Weißmehlpfannkuchen. Allerdings braucht man bei der Verwendung von Vollkornmehl oder Maismehl ca. 10 % mehr Flüssigkeit, und der Teig sollte länger quellen (ca. eine Stunde). Damit die Pfannkuchen nicht zu kompakt werden, empfiehlt sich eine Mischung aus Weizenmehl und Vollkornmehl.
 

Crêpes

Crêpes sollen knusprig dünn sein und einen krossen Rand haben. Für einen flüssigen Crêpeteig, der sich schnell und dünn in einer möglichst heißen Pfanne verteilen lässt, braucht es wenig Mehl und viel Flüssigkeit. Etwas flüssige Butter oder Rapsöl im Teig macht ihn zusätzlich knusprig. Einfachstes Grundrezept: 125 g Mehl, 1 Prise Salz, 300 ml Milch,
1 verschlagenes Ei, 1 EL Rapsöl. Und so bekommt der Teig die optimale Konsistenz: Mehl und Salz in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde machen. Dahinein das verschlagene Ei und unter ständigem Rühren (am besten mit dem Stabmixer) erst die Hälfte der Milch, dann das Rapsöl und schließlich die restliche Milch geben. 30 Minuten quellen lassen.
 

Waffeln

Waffelteig ist nicht so dünnflüssig wie Pfannkuchenteig, aber auch nicht so fest wie ein Rührkuchenteig. Für alle Waffelteige sollten die Zutaten zimmerwarm sein. Nehmen Sie die Butter deswegen rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Einfachstes Grundrezept: 125 g weiche Butter oder 100 ml Rapsöl, 80 g Zucker, etwas abgeriebene Zitronenschale, 1 Päckchen Vanillinzucker oder Mark von einer Vanilleschote, 3 Eier, 250 g Mehl, ½ TL Backpulver, ¼ Liter angewärmte Milch. Damit der Teig schön fluffig wird, die Eier separat aufschlagen. Damit der Teig keine Klümpchen bekommt: Zuerst die Butter mit dem Zucker und dem Vanillinzucker schaumig rühren. Dann die Eigelbe unterheben und so lange mit dem Handrührgerät vermengen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Danach Mehl, Backpulver und Zitronenschale mischen und mit der Masse verrühren. Die angewärmte Milch hinzugeben. Am Ende die zu Eischnee geschlagenen Eiweiße behutsam unterheben.

Weitere Rezepte aus der Sendung finden Sie hier.
 
Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 2.02.2012, 9:00 Uhr
 
 
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