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Gulasch mit Nudeln auf einem Teller angerichtet (Bild:  colourbox.com)

Lecker, saftig, zart

Gulasch für alle!

Gulasch hat seinen festen Platz auf unseren Speisekarten. Nicht ohne Grund: Es schmeckt zart und fleischig, ist pikant und gibt uns verlorene Kräfte zurück. service: trends zeigt unterschiedliche Zubereitungsmöglichkeiten und Rezeptvariationen.
 

Ein Hirtenschmaus geht um die Welt

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16.01.2013, 18:50 Uhr
Ob mit Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel oder Wild – Gulasch gibt es in vielen Varianten und lässt sich leicht abwandeln. Ursprünglich kommt Gulasch aus Ungarn und war ein einfaches Hirtengericht, das in einem Kessel über dem offenen Feuer zubereitet wurde. Der feurige Eintopf mit deftiger Fleischeinlage hat mit seinen scharfen Zutaten, wie Paprika und Chili, gerade in der kalten Jahreszeit kräftig eingeheizt. Von der Pusta in die weite Welt: längst hat sich Gulasch - oft im Schärfegrad abgemildert - zum Sonntagsgericht in vielen Ländern etabliert.
 
Einfach für alle. Der neue Rundfunkbeitrag.
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Welches ist Ihr Lieblingsgulasch?

Video: Einfach lecker, saftig und zart 25:05 Min
(© hr | service: trends, 16.01.2013)
Gulasch gibt es in vielen Abwandlungen. Je nach Region werden landestypische Zutaten mitverarbeitet und geben ihm so wieder eine ganz andere Geschmacksnote. Traditionell gehört Rind als Fleischeinlage zum Gulasch. Das ist das Originalfleisch der Gulaschküche.

Die bekanntesten Gulaschgerichte sind:

Zigeunergulasch:
Grüne Paprika, Tomaten und Kartoffeln sind typische Zutaten für dieses Rindergulasch, das bei uns weitverbreitet ist.
Szegedinergulasch: Diese Gulaschvariante ist in Deutschland sehr beliebt. Die Besonderheit: Wenn das Fleisch fertig ist, kommt Sauerkraut mit dazu. Als Beilage gibt es Kartoffeln oder Weißbrot.

Fiakergulasch:
Dieses Gulasch stammt aus Österreich. Zum Rindsgulasch werden Spiegeleier, gebratene oder frittierte Frankfurter Würstchen, Gewürzgurken und Semmelknödel gereicht.

Gulaschsuppe:
Sie ist der Klassiker auf großen Feiern und Veranstaltungen und wird auch gerne als Mitternachtssuppe serviert. Bei uns ist sie meist leicht scharf, hat eine Paprika-Chili-Note und beinhaltet häufig gewürfelte Kartoffeln.

Karlsbader Gulasch:
Bei diesem Gulasch macht die Soße den Unterschied. Sie wird mit Mehl und Sauerrahm gebunden. Eine typische Beilage für das Karlsbader Gulasch sind die Nockerln.

Esterhazygulasch:
Seine Besonderheit ist in Streifen geschnittenes Wurzelgemüse, das zum fertigen Gulasch dazugegeben wird. Die Soße wird mit saurer Sahne abgeschmeckt.

Aber nicht nur bei den Zutaten lässt sich mit Gulasch hervorragend experimentieren. Auch die Grundlage, das klassische Rindfleisch, kann durch verschiedene
Fleisch- oder Fischvarianten ersetzt werden. Angefangen von der einfachen Wursteinlage, über Schweine- oder Geflügelfleisch, bis hin zum Wild oder sogar Fisch: Für Gulasch gibt es unzählige Rezepte. Da ist für jeden Geschmack das passende dabei.

Die Rezepte aus der Sendung finden Sie hier zum Ausdrucken als PDF.
 
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Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 17.01.2013, 8:13 Uhr
 

Hintergrund

Zu Gast in der Sendung:

Volker J. Hintz, Koch
Birgit Junghans, Ernährungswissenschaftlerin
 
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