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Pfannkuchen mit Schokoladensoße (Bild:  colourbox.com)

Süße Hauptmahlzeit

Pfannkuchen und Crêpes für jeden Geschmack

Mehl, Eier und Milch, Zucker oder Salz, Butter - mehr braucht es für Pfannkuchen, Crêpes & Co. eigentlich nicht. Durch simples Ändern der Mengenverhältnisse der Grundzutaten lassen sich ganz einfach vielfältige Variationen zaubern.
 

Was gehört in den Teig?

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30.01.2013, 18:50 Uhr
Was man grundsätzlich an Zutaten für einen Pfannkuchen oder Crêpeteig braucht, lässt sich an einer Hand abzählen. Worauf Sie aber dabei achten sollten, erfahren Sie hier:

Mehl:
Weizenmehl Typ 550 eignet sich am besten für Pfannkuchen, Crêpes und Waffeln. Es hat nicht nur mehr Mikronährstoffe und Ballaststoffe als Weizenmehl Typ 405, sondern ist auch weniger stark gemahlen und enthält deshalb mehr Klebereiweiße. Die Folge: Weizenmehl Typ 550 kann sich gut mit den anderen Zutaten verbinden und der Teig bekommt eine bessere Konsistenz. Außerdem kann man es beispielsweise mit Vollkornmehl sehr gut mischen. Da Vollkornmehl über weniger Klebereiweiße verfügt, muss es länger quellen und braucht etwas mehr Flüssigkeit (ca. 10 %). Es enthält deutlich mehr Vitamine und Mineralstoffe als die anderen Mehlsorten und außerdem viele verdauungs-fördernde Ballaststoffe. Wer das im Vollkornmehl enthaltene Gluten nicht verträgt, kann auch auf Maismehl oder Mehlersatz zurückgreifen.

Eier:
Da bei Eiern Frische ganz wichtig ist, immer auf das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Packung achten und die Eier im Kühlschrank lagern. Und weil man's einfach schmeckt: Kaufen Sie Eier aus artgerechter Haltung. Die kann man inzwischen ganz leicht an der ersten Ziffer des aufgedruckten Erzeugercodes erkennen (z. B. o = ökologische Erzeugung und 1 = Freilandhaltung). Auch wenn ihr Kaloriengehalt relativ hoch ist: Eier sind besser als ihr Ruf. Denn sie enthalten jede Menge Vitamin D, das dem Körper bei der Kalziumverarbeitung hilft und so für Knochenstabilität sorgt und Osteoporose vorbeugt.
 
Milch:
Hier muss man sich zwischen Geschmack und Figur entscheiden. Geschmacklich ist Vollmilch mit 2,5 Fettgehalt zu empfehlen. Der Linie und Gesundheit zuliebe sollte man zur halbfetten Variante (1,5 % Fett) greifen. Nicht zu empfehlen ist die komplett entrahmte Variante, denn damit wird Ihnen der Teig nicht gut gelingen. Wer Milch nicht verträgt, kann diese durch Sojamilch, einen Anteil Kokosmilch und Wasser ersetzen. Auch Orangensaft oder Apfelsaft sorgen für eine besondere Geschmacksnote. Dass ein Anteil an kohlensäurehaltigem Mineralwasser den Pfannkuchenteig besonders locker und luftig macht, ist übrigens ein Ammenmärchen. Die optimale Konsistenz erreichen Sie nur dadurch, dass Sie bei der Teigzubereitung richtig vorgehen.

Die Rezepte aus der Sendung finden Sie hier zum Ausdrucken als PDF.
 
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Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 10.05.2013, 10:22 Uhr
 

Hintergrund

Zu Gast in der Sendung:

Volker J. Hintz, Koch
Dr. Stephan Lück, Ernährungsmediziner
 
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