hr-online Informationen aus Hessen
ARD.de Hilfe Feedback Die RSS-Angebote des hr Folgen Sie uns auf twitter hr-online bei Facebook
 
Seite: 2/3
 (Bild:  picture-alliance/dpa)
Am schönsten ist, wenn jemand anders das Auto für einen wäscht!
 

Autopflegetipps - von Vogelkot bis Hundehaare

  • Stoffsitze: Sie können leicht mit Polsterpflegemitteln gereinigt werden. Es gibt sie in Baumärkten oder im Autozubehörhandel.

  • Ledersitze: Sie sollten regelmäßig gereinigt werden. Dazu erst den groben Schmutz mit einem Lappen entfernen. Dann den Sitz mit einem speziellen Lederpflegemittel behandeln. Die Lederpflege am besten mit einem weichen Tuch einreiben. Das Mittel sorgt dafür, dass die Sitze nicht spröde werden. Wichtig: Die Lederpflege darf die Sitze nicht zu weich machen, denn dann können sie sich verziehen. Haben die Ledersitze an einigen Stellen Abnutzungen, können diese mit Lederfarbe behandelt werden. So werden die unschönen Stellen fast unsichtbar.

  • Vogelkot entfernen: Vogelkot auf dem Lack sieht nicht nur unschön aus, er zerstört auch den Lack. Deshalb sollte der Schmutz sofort entfernt werden. Den Fleck mit warmem Wasser einweichen. Dazu ein feuchtes Tuch über den Vogelkot legen und ein paar Minuten einwirken lassen. Dann mit Wasser nachspülen. Um den Fleck einzuweichen eignen sich auch Feuchttücher. Falls der Kot sich nicht ablösen lässt, besorgen Sie sich einen Spezialreiniger im Autofachhandel. Auf keinen Fall Haus-haltsreiniger, denn die enthalten scharfe Substanzen, die den Lack schädigen können.

  • Hundehaare im Sitz: Mit Paketklebeband vorsichtig den Sitz abtupfen. So bleiben die Haare am Kleber hängen.

  • Auto polieren: Im Gegensatz zu früher, dürfen heute einige Poliermittel auch in der Sonne aufgetragen werden, ohne dass sie an Wirkung verlieren. Um auf Nummer sicher zu gehen, vor der Behandlung die Anweisungen auf der Verpackung genau durchlesen. Wachs sollte immer mit Polierwatte oder speziellen Poliertüchern aufgetragen werden. Mikrofasertücher sind empfehlenswert. Das Wachs wird mit einem Poliertuch per Hand aufgetragen und in den Lack einpoliert. Diese Prozedur ist zwar etwas aufwändig, übersteht aber auch eine Autowäsche.
 

Tipps für die Autowäsche

Eine Autowäsche ist gerade nach den Wintermonaten wichtig. Schließlich kann durch eine regelmäßige Pflege auch der Wiederverkaufswert gesteigert werden. Allerdings sollte die Wäsche unbedingt in der Waschanlage erfolgen und nicht auf dem eigenen Grundstück. Das Waschen vor der Haustür belastet die Umwelt und ist aus diesem Grund seit Jahren verboten. Wer trotzdem auf dem eigenen Grundstück wäscht, riskiert ein Bußgeld. Eine Alternative für diejenigen, die aufs Waschen per Hand nicht verzichten wollen: In Deutschland gibt es rund 2.400 SB-Waschplätze, an denen das Reinigen per Hand erlaubt ist.

Eine Autowäsche, inklusive Unterbodenreinigung, ist das A und O nach den Wintermonaten. Als erstes sollten Auto und Räder mit einem Dampfstrahler abgespritzt werden. So wird der grobe Dreck vor der Fahrt in die Waschanlage entfernt und die empfindlichen Radgehäuse werden vor Rost geschützt. In punkto Waschstraße sollte man darauf achten, dass es sich um eine Lappenwaschanlage handelt. Anders als Bürsten hinterlassen die Lappen in der Regel keine Kratzer im Lack.
Wichtig: Nach dem Waschen des Autos den Lack mit Hartwachs versiegeln lassen. Heutzutage wird hierzu eine so genannte Nanoversiegelung angeboten, die zwar teurer, aber auch effektiver als das normale Wachs ist. Der Vorteil: Während der Fahrt perlt das Regenwasser von den Scheiben ab. Eine freie Sicht ist so garantiert. Zudem können sich Vogelkot oder Insektenreste schlechter in die Scheiben einbrennen.
Tipp: Um Insektenreste auch während der Fahrt sauber zu entfernen, kann ein spezieller Scheibenreiniger in die Scheibenwaschanlage des Autos gefüllt werden. Das Mittel ist im Autozubehörhandel erhältlich.

Durch Steinschlag oder Streusalz leidet der Lack vor allem im Winter. Deshalb nach der Waschanlage den Lack auf eventuelle Schäden untersuchen. Ist der Lack an einigen Stellen abgeplatzt können sich Roststellen bilden. Um das zu verhindern müssen Sie den Lack rechtzeitig ausbessern.
 
Seite:   <<    1    [2]    3    >>   
Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 1.06.2012, 11:46 Uhr
 

Information

Zu Gast im Studio:

Sven Bippig, Kfz-Sachverständiger, Kassel-Vellmar
 
hr-online enthält Links zu anderen Internetangeboten. Wir übernehmen keine Verantwortung für Inhalte fremder Webseiten.