Eine Autowäsche ist gerade nach den Wintermonaten wichtig. Schließlich kann durch eine regelmäßige Pflege auch der Wiederverkaufswert gesteigert werden. Allerdings sollte die Wäsche unbedingt in der Waschanlage erfolgen und nicht auf dem eigenen Grundstück. Das Waschen vor der Haustür belastet die Umwelt und ist aus diesem Grund seit Jahren verboten. Wer trotzdem auf dem eigenen Grundstück wäscht, riskiert ein Bußgeld. Eine Alternative für diejenigen, die aufs Waschen per Hand nicht verzichten wollen: In Deutschland gibt es rund 2.400 SB-Waschplätze, an denen das Reinigen per Hand erlaubt ist.
Eine Autowäsche, inklusive Unterbodenreinigung, ist das A und O nach den Wintermonaten. Als erstes sollten Auto und Räder mit einem Dampfstrahler abgespritzt werden. So wird der grobe Dreck vor der Fahrt in die Waschanlage entfernt und die empfindlichen Radgehäuse werden vor Rost geschützt. In punkto Waschstraße sollte man darauf achten, dass es sich um eine Lappenwaschanlage handelt. Anders als Bürsten hinterlassen die Lappen in der Regel keine Kratzer im Lack.
Wichtig: Nach dem Waschen des Autos den Lack mit Hartwachs versiegeln lassen. Heutzutage wird hierzu eine so genannte Nanoversiegelung angeboten, die zwar teurer, aber auch effektiver als das normale Wachs ist. Der Vorteil: Während der Fahrt perlt das Regenwasser von den Scheiben ab. Eine freie Sicht ist so garantiert. Zudem können sich Vogelkot oder Insektenreste schlechter in die Scheiben einbrennen.
Tipp: Um Insektenreste auch während der Fahrt sauber zu entfernen, kann ein spezieller Scheibenreiniger in die Scheibenwaschanlage des Autos gefüllt werden. Das Mittel ist im Autozubehörhandel erhältlich.
Durch Steinschlag oder Streusalz leidet der Lack vor allem im Winter. Deshalb nach der Waschanlage den Lack auf eventuelle Schäden untersuchen. Ist der Lack an einigen Stellen abgeplatzt können sich Roststellen bilden. Um das zu verhindern müssen Sie den Lack rechtzeitig ausbessern.