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 (Bild:  picture-alliance/dpa)
Am schönsten ist, wenn jemand anders das Auto für einen wäscht!
 
Lackschäden durch die Waschanlage

Ob Kratzer oder lockerer Außenspiegel - sollte es zu Schäden am Auto nach der Reinigung in der Waschanlage kommen - müssen diese sofort bei den Mitarbeitern der Waschstraße gemeldet werden. Der Schaden wird dann durch die Mitarbeiter begutachtet und aufgenommen. Im Zweifelsfall kann noch ein Sachverständiger hinzu gerufen werden. Tipp von Kfz-Profi Sven Bippig: Die entstandenen Schäden per Digitalkamera oder Handy dokumentieren. In der Regel wird der Schaden dann von der Versicherung des Besitzers der Anlage übernommen.
Wichtig: Die Beweispflicht, dass der Kratzer tatsächlich in der Waschanlage verursacht wurde, liegt beim Fahrer des Autos. Und es muss klar sein, dass sich der Fahrer beim Fahren in die Anlage an die Regeln - Einfahren der Antenne, Einklappen der Außenspiegel etc.- gehalten hat. Sollte es nämlich durch fahrlässiges Verhalten des Fahrers zu Schäden kommen, muss die Versicherung des Halters einspringen.

Winter ade - auch in Sachen Reifen

Auch die Reifen sollten beim Frühjahrsputz nicht vergessen werden. Das heißt: Winterreifen runter und Sommerreifen drauf. Denn Winterreifen fahren sich bei den höheren Temperaturen im Sommer schneller ab. Sind die Reifen einmal runter, kann man sie mit einem Kreidestrich markieren. Beispiel: Für hinten links - hl. So weiß man im Herbst, welcher Reifen wohin gehört. Wichtig: Reifenwechseln ist kein Kinderspiel und gefährdet bei falscher Durchführung die Sicherheit. Deshalb empfiehlt Sven Bippig, wer kein Profi im Reifenwechseln ist, sollte diese Arbeit unbedingt in einer Werkstatt durchführen lassen. Vor dem Einlagern der Reifen, die Reifen aufpumpen und den Reifendruck um 0,5 bar erhöhen. Generell sollten Reifen immer kühl und trocken gelagert werden.
 

Benzin sparen - Wie geht's?

Beim Fahrstil lautet die Kernbotschaft: Niedertourig fahren. Ab 30 in den dritten, ab 40 in den vierten und ab 50 in den fünften Gang schalten. Gleichmäßig dahingleiten, statt abwechselnd Gas geben und bremsen, schont die Nerven und den Geldbeutel. Weg vom Gas vor jeder roten Ampel, notfalls die Kupplung treten und langsam voranrollen. Springt die Ampel rechtzeitig wieder um, geht's ohne schalten und ohne Gas weiter. Der Tipp den Motor an der roten Ampel abzuschalten, ist nur bedingt empfehlenswert. So kann es bei Wenigfahrern dazu kommen, dass sich die Batterie nicht richtig auflädt und schneller den Dienst versagt. Den Fahrstil umzustellen fällt nicht leicht, doch der Anreiz ist enorm: Bis zu 25 % weniger Spritverbrauch sind drin und außerdem schont man den Motor, die Bremsen und die Reifen. Nicht nur durch eine clevere Fahrweise können Sie die Kosten rund ums Auto deutlich reduzieren. Wir haben noch weitere Spartipps für Sie zusammengefasst.

Benzinfresser reduzieren:
Was viele nicht wissen: Auch die technischen Finessen an Ihrem Auto fressen Benzin. Das sind z. B. die Heizung, Standheizung und Klima-anlage. Setzen Sie die Extras deshalb nur ein, wenn es unbedingt notwendig ist, das spart bares Geld.

Keinen Ballast spazieren fahren:
Denn jedes Kilo kostet Sprit. Die Getränkekisten deshalb immer gleich aus dem Auto laden und nicht erst einige Tage später. Reifendruck überprüfen: Auch der richtige Reifendruck trägt zum Spritsparen bei. Mit einem höheren Reifendruck, von 0,2 bis 0,4 bar, hat man einen wesentlich geringeren Rollwiderstand und das macht bei 100 km eine Ersparnis von einem Liter aus. Eine leichte Erhöhung des vom Hersteller empfohlenen Reifendrucks um max. 0,2 Bar für jeden Beladungszustand ist möglich, sofern dies in der Bedienungs-anleitung beschrieben ist.

Vorausschauend fahren:
Deshalb nicht mit Vollgas auf die rote Ampel zufahren, sondern langsam die Geschwindigkeit reduzieren.
 
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Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 1.06.2012, 11:46 Uhr
 

Information

Zu Gast im Studio:

Sven Bippig, Kfz-Sachverständiger, Kassel-Vellmar
 
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