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Auf verschneiter Straße unterwegs (Bild:  colourbox.de)

Auto winterfest machen

Sicher durch die Kälte

Ein Auto hat in der kalten Jahreszeit besondere Bedürfnisse - damit Sie trotz Schnee und Eis sicher ankommen. Worauf es ankommt, erläutert service: trends.
 

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10.11.2010, 18:50 Uhr
Ein Eiskratzer, ein Handbesen und ein Antibeschlagtuch gehören in den Wintermonaten zur Grundausstattung und damit unbedingt ins Auto. Angenehm sind auch Arbeitshandschuhe, die vor eiskalten Händen schützen, aber etwas Autoschmutz vertragen. Und natürlich ein ganz wichtiges Sicherheitsthema – die Reifen.
 
Einfach für alle. Der Rundfunkbeitrag.
Weitere Informationen erhalten Sie [hier].

Checkliste fürs Auto

  • Kühlmittel auf Frostschutz kontrollieren lassen: Ob die Konzentration des Kühlmittels in Ordnung ist, sollte die Werkstatt prüfen. Aber auch der Füllstand und der Zustand der Kühlflüssigkeit muss kontrolliert werden. Das Kühlmittel darf nicht zu alt sein und sollte alle zwei Jahre ausgetauscht werden, weil sich sonst Bläschen bilden können, was zu Schäden führen kann. Vor allem bei Temperaturen von unter -10/-20° C ist Vorsicht geboten. Bei zu wenig Kühlmittel friert dann das Wasser und der Kühler kann platzen.
  • Frostschutzmittel nachfüllen gilt auch fürs Scheibenwischwasser. Wenn der Behälter platzt oder das Wasser friert und die Scheibe nicht mehr sauber zu bekommen ist, sieht man innerhalb weniger Sekunden gar nichts mehr. Das ist gefährlich. Wer ohne nötigen Frostschutz kontrolliert wird, muss Strafe zahlen.
  • Wie fit ist die Batterie? Die Autobatterie leidet unter der Kälte besonders. Bei sommerlichen Temperaturen entwickelt der Energiespeicher seine volle Leistung. Je kälter es wird, desto mehr verliert die Batterie an Leistungsfähigkeit. Bei mäßigem Frost bringt auch eine intakte Batterie nicht mehr die volle Maximalleistung. Damit die Batterie nicht vorschnell schlappmacht, beim Starten alle Stromfresser abschalten, z. B. Radio, Heizung. Sobald der Motor startet kann man die Geräte wieder einschalten. Ist die Batterie älter als zwei Jahre, sollte die Leistungsfähigkeit überprüft und wenn nötig ausgetauscht werden. Dann erlebt man keine bösen Überraschungen, weil das Auto nicht mehr anspringt.
    Unser Tipp: Schwache Batterien sind die häufigste Pannenursache bei anhaltenden Minusgraden. Deshalb lassen Sie am besten zweimal im Jahr und vor allem jetzt vor dem Winter Ihre Autobatterie in der Werkstatt komplett durchladen. Das verlängert die Lebensdauer und wird von vielen Werkstätten sogar kostenlos als Serviceleistung angeboten.
 
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Redaktion: mad
Letzte Aktualisierung: 17.01.2013, 14:26 Uhr
 

Information

Zu Gast im Studio:

Sabine Götz
Automobilclub von Deutschland e.V. (AvD)
Lyoner Straße 16
60528 Frankfurt/Main
Tel.: 069/6606-368
Fax: 069/6606-260
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Internet: www.avd.de
 
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