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 (Bild:  colourbox.de)

Allgemeine Hinweise

Keime im Wasser?

Wer in nicht ausgewiesenen Badegewässern schwimmt, tut das grundsätzlich immer auf eigene Gefahr. Wir erklären, was es mit den Warnungen vor Keimen in "Fließgewässern" auf sich hat.
 

Grünes Licht für Badeseen

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6.06.2013, 15:50 Uhr
Ausgewiesene Badeseen werden regelmäßig von den Gesundheitsbehörden überprüft. Bei Badegewässern die regelmäßig überwacht werden und eine gute Wasserqualität aufweisen, ist das Infektionsrisiko durch Keime vernachlässigbar gering, so das Umweltbundesamt.

Die von uns angeführten Badeseen werden regelmäßig im Abstand von mindestens 30 Tagen auf ihre Waserqualität überprüft. Über die aktuellen Ergebnisse können Sie sich über den jeweiligen Link zum Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie informieren.

Eine Übersicht der Messwerte der Badeseen in Hessen vom Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie finden Sie auch hier: http://badeseen.hlug.de/
 

Vorsicht bei Fließgewässern

Aber: Das Hessische Umweltbundesamt rät grundsätzlich vom Baden in Fließgewässern, also von Flüssen und von Bächen ab.

Grundsätzlich gilt hier: In Flüssen, die Abwasser- oder Regeneinleitungen aufweisen sowie bei diffusen Einleitungen aus landwirtschaftlich genutzten Gebieten muss immer mit dem Auftreten von potentiellen Krankheitserregern - auch Ehec - gerechnet werden.

Aufgrund der Fließsituation lassen sich nur schwer Messungen mit dauerhafter Aussagekraft in bezug auf Keime treffen. Daher gibt es nur sehr wenige ausgewiesene Badegewässer an Flüssen.

Prinzipiell gilt, dass an Durchfall erkrankte Personen nicht in öffentlichen Gewässern, sei es in Fließgewässern, Badeseen oder Schwimmbädern, baden sollten.
 
Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 7.06.2013, 10:23 Uhr
 
 
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