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5.02.2013

Kasseler Talent nach Hoffenheim

Trümner sagt der Eintracht ab

Benjamin Trümner (Bild:  picture-alliance/dpa)
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Benjamin Trümner zieht es nach Hoffenheim
Die Frankfurter Eintracht hätte ihn gerne verpflichtet, musste sich aber der enormen Konkurrenz im Buhlen um Benjamin Trümner geschlagen geben. Das Supertalent des KSV Hessen Kassel wechselt im Sommer zur TSG Hoffenheim – den Bayern zum Trotz.
 
Benjamin Trümner mit dem Trikot seines künftigen Arbeitgebers (Bild: TSG 1899 Hoffenheim)
Benjamin Trümner mit dem Trikot seines künftigen Arbeitgebers

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Benjamin Trümner konnte sich seinen neuen Verein aussuchen. Die halbe Bundesliga bemühte sich um das 17-jährige Ausnahmetalent in Diensten des KSV Hessen Kassel. "Bayern, Schalke und Leverkusen haben sich schon bei mir über ihn erkundigt", hatte KSV-Trainer Uwe Wolf kürzlich zu hr-online gesagt. Das Rennen machte trotz dieser lukrativen und sportlich exzellenten Offerten nun aber die TSG Hoffenheim.

Im Kraichgau war man nach dem Transfercoup äußerst zufrieden. "Wir sind sehr froh, dass sich Benjamin trotz zahlreicher Angebote für uns und unsere Ausbildungsphilosophie entschieden hat", sagte Alexander Rosen, der Leiter des Hoffenheimer Nachwuchsleistungszentrums. Für wie lange Trümner bei der TSG unterschrieben hat, wurde nicht bekannt. Dort wird er vermutlich zunächst in der U19 zum Einsatz kommen.

Eine Rolle bei der Entscheidungsfindung dürfte Löwen-Trainer Wolf gespielt haben. Dieser hatte vier Jahre lang als U19-Trainer in Hoffenheim gearbeitet (2003-2007) und dort an den Strukturen des Junioren-Bundesligisten mitgebastelt. Die Hoffenheimer Jugendakademie gilt als eine der besten des Landes – in der U19-Bundesliga steht der Verein aktuell hinter Bayern München und dem VfB Stuttgart den dritten Rang.
 

Kraaz hätte Trümner gerne geholt

In Frankfurt hatte man den Werdegang des 17-Jährigen genauestens verfolgt, nachdem er im Sommer aus der Gruppenliga-Jugend seines Heimatclubs SC Neukirchen nach Kassel gewechselt war. Dort entwickelte sich Trümner innerhalb kürzester Zeit zu einem der begehrtesten Talente Deutschlands. "Wir haben uns intensiv um ihn bemüht", sagte Eintracht-Nachwuchskoordinator Holger Müller. "Wir haben gehofft, dass sich ein Junge aus dem Hessischen für uns entscheidet. Auch Bruno Hübner hatte mit ihm gesprochen. Leider hat er uns dann im Januar abgesagt."
 
Redaktion: fawe
Bilder: © TSG 1899 Hoffenheim (1), © picture-alliance/dpa (1)
Letzte Aktualisierung: 5.02.2013, 14:42 Uhr
 
 

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