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6.07.2012

FSV holt Angreifer

Beim zweiten Mal klappt's mit Verhoek

John Verhoek (Bild:  picture-alliance/dpa)
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John Verhoek (hier im Trikot von Stade Rennes) kommt zum FSV.
Ein weiterer Stürmer für den FSV: Die Frankfurter haben sich mit dem französischen Erstligisten Stade Rennes über eine Ausleihe von John Verhoek geeinigt. Den bulligen 23-Jährigen hatten die Bornheimer schon lange auf dem Zettel.
 
Die Verantwortlichen des FSV Frankfurt haben ihre Hausaufgaben gemacht: Nach den Abgängen von Macauley Chrisantus, Karim Benyamina und Ilian Micanski klaffte zu Beginn der Sommerpause ein riesiges Loch im Angriff der Bornheimer – dieses ist nun durch die Verpflichtung von John Verhoek geschlossen worden. Zuvor hatten die Frankfurter bereits in Mathew Leckie (Borussia Mönchengladbach) und Edmond Kapllani (FC Augsburg) zwei Offensivkräfte an den Main gelockt.

Der FSV leit Verhoek für ein Jahr vom französischen Erstligisten Stade Rennes aus – ohne Kaufoption, wie FSV-Sportgeschäftsführer Uwe Stöver am Freitag im Gespräch mit hr-online erklärte. Die Franzosen sähen so viel Entwicklungspotenzial in dem 23-jährigen Niederländer, dass sie ihn auf keinen Fall hätten verkaufen wollen, auch wenn sie ihm keine Spielpraxis geben konnten. So war Verhoek bereits seit November an den niederländischen Erstligisten ADO Den Haag ausgeliehen.
 

Eine Reihe mit Mölders und Micanski

Beim FSV hält man große Stücke auf den 1,88 Meter großen Sturmtank. "Er soll die Liste unserer Qualitätsstürmer wie Cidimar, Mölders und zuletzt Micanski und Chrisantus fortsetzen", sagte Stöver. Von den Qualitäten des Niederländers sei man bereits seit Langem überzeugt gewesen. "Er ist schon vor Jahren in unser Blickfeld geraten, dann aber für viel Geld nach Frankreich gewechselt", so der Sportchef. "Durch einen Zufall kommen die Dinge dann wieder auf den Tisch", freute er sich, dass die Verpflichtung des Wunschangreifers im zweiten Anlauf geklappt hat.

"Ich freue mich auf meine neue Aufgabe in Deutschland und möchte mich hier durchsetzen", sagte Verhoek bei seinem Antritt. "Ich denke, dass der FSV Frankfurt dafür die richtige Adresse ist." Bei den Bornheimern erhält er das Trikot mit der Rückennummer elf.
 

Amri soll folgen, Jung schon da

Anthony Jung (Bild:  Rhode/Storch)
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Anthony Jung kommt von Eintracht Frankfurt
Bereits am Donnerstag hatten die Bornheimer die Verpflichtung von Anthony Jung vermeldet. Der 20-jährige Linksverteidiger wurde für ein Jahr mit vereinsseitiger Option gebunden und kommt aus der U23 der Frankfurter Eintracht. Jung konnte sich über zwei Wochen hinweg für einen Vertrag empfehlen. "Er ist ein entwicklungsfähiger Spieler, der auch mit seiner Kopfballstärke in der Offensive für Gefahr sorgen kann", lobte FSV-Coach Benno Möhlmann.

In den Kaderplanungen des Trainers gibt es nach den beiden Neuverpflichtungen nur noch eine offene Planstelle. Diese soll mit Chadli Amri ein alter Bekannter einnehmen. Der FSV will den Offensivspieler erneut von Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern loseisen, Amri war bereits in der Rückrunde im Trikot der Bornheimer aufgelaufen. Der 27-Jährige hatte unlängst sein Interesse bekundet, wieder beim FSV anzuheuern, und Stöver ist vorsichtig optimistisch: "Wenn wir die Möglichkeit sehen, werden wir das umsetzen."
 
Redaktion: fawe / beboe
Bilder: © Rhode/Storch (1), © picture-alliance/dpa (1)
Letzte Aktualisierung: 6.07.2012, 13:00 Uhr
 
 

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