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28.02.2015

Bundesliga-Ticker

Aktuelles von Eintracht, FSV & SV98

Eintracht-Rechtsaußen Stefan Aigner (Bild:  Rhode/Storch)
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Eintracht-Rechtsaußen Stefan Aigner
+++ Aigner kein Freund öffentlicher Kritik +++ Ballverluste schwächen Eintracht +++ Lilien als "gallisches Dorf" +++ Last-Minute-Remis für den FSV +++ Rosenthal lässt Lilien jubeln +++ Eintracht bittet HSV zum Tanz +++
 

+++ Aigner kein Freund öffentlicher Kritik +++

Eintracht-Rechtsaußen Stefan Aigner sieht die öffentliche Kritik seiner Mitspieler kritisch. "Ich bin keiner, der einen Mitspieler an den Pranger stellt. Kritik sollten wir intern üben", sagte er im Gespräch mit der "Frankfurter Rundschau". Anders sei das bei den Verantwortlichen des Clubs. "Wenn aber ein Trainer oder ein Manager Kritik übt, ist das deren gutes Recht. Das sind die Chefs", so Aigner weiter. Auf seine eigenen Tore könnte er dagegen verzichten, wenn die Eintracht gewinnen würde. "Mir ist es wichtiger, dass die Mannschaft erfolgreich ist. In Mainz konnte ich mich nicht über mein Tor freuen, im Gegenteil: Es hat mir echt gestunken, wie wir verloren haben", sagte Aigner, der in den vergangenen acht Bundesliga-Spielen sechs Mal traf.
 

+++ Ballverluste schwächen Eintracht +++

Mehr zum Thema

Alle wichtigen Informationen zur Partie der Frankfurter Eintracht gegen den Hamburger SV lesen Sie im Faktencheck.
Die Frankfurter Eintracht empfängt am Samstagabend (18.30 Uhr) den Hamburger SV und muss dabei die Ballverluste reduzieren. Das ergab der Faktencheck des hr-sport. So führte gegen Mainz 05 bereits zum 14. Mal ein Ballverlust der Frankfurter zum Gegentor. Das ist Ligahöchstwert. Im Spielaufbau sollte das Team von Trainer Thomas Schaaf gegen den HSV also konzentrierter agieren, um die Abwehr zu stabilisieren. Die Defensive der Eintracht ist mit 44 Gegentoren immerhin di e schwächste der Liga.
 

+++ Lilien als "gallisches Dorf" +++

Nach dem Last-Minute-Sieg gegen Eintracht Braunschweig am Freitagabend stand für die Profis von Darmstadt 98 am Samstag Regeneration auf dem Programm. Bei strahlendem Sonnenschein aber frostigen Temperaturen fanden sich die Darmstädter am Morgen am Böllenfalltor ein. Lob für das Knacken der 40-Punkte-Marke gab es von Trainer Dirk Schuster. "Wir sind wie ein kleines gallisches Dorf. Wir wollen alle noch schön ärgern. Dann schauen wir mal, was dabei herauskommt", sagte der Lilien-Coach dem hr-sport nach der Partie.




Meldungen vom Freitag. 27. Februar
 

+++ Last-Minute-Remis für den FSV +++

Der FSV Frankfurt bleibt im Jahr 2015 weiterhin ungeschlagen. Beim VfL Bochum retteten sich die Bornheimer am Freitagabend in einer spektakulären und torreichen Partie zu einem 3:3 (1:0)-Unentschieden. Zlatko Dedic (79.) und Edmond Kapllani (84./FE, 90.) trafen für den FSV, bei Bochum waren Marco Terrazzino (16.), Thomas Eisfeld (61.) und Danny Latza (81.) erfolgreich. Der VfL war über weite Strecken die bessere Mannschaft und lag lange in Führung. Doch Frankfurt kämpfte sich in die Partie und kam in einer turbulenten Schlussphase durch einen Doppelpack von Kapllani zu einem späten Ausgleich.
 

+++ Rosenthal lässt Lilien jubeln +++

Darmstadt 98 hat am Freitagabend einen Last-Minute-Sieg gegen Eintracht Braunschweig gefeiert. Der eingewechselte Ex-Frankfurter Jan Rosenthal traf in der Nachspielzeit zum umjubelten 1:0 für die Hausherren und sorgte somit dafür, dass die Lilien bereits am 23. Spieltag ihr Saisonziel Klassenerhalt erreichten und mit 41 Punkten weiterhin sogar vom Durchmarsch in die Bundesliga träumen dürfen. Das Team von Trainer Dirk Schuster, das auf Tabellenplatz zwei steht, ist nun seit mittlerweile 14 Spielen in Folge ohne Niederlage.
 

+++ Eintracht bittet HSV zum Tanz +++

Eintracht Frankfurt baut im Duell gegen den Hamburger SV am Samstag (18.30 Uhr) auf die besondere Stimmung und die gute Bilanz bei Topspielen. "Ein Flutlichtspiel ist ein toller Rahmen", sagte Trainer Schaaf: "Und wir sehen bei diesen Partien immer ganz gut aus." Die Eintracht hat sieben ihrer zehn Spiele, die samstags um 18:30 Uhr angepfiffen wurden, gewonnen. Das ist Ligaspitze. Personell müssen die Hessen allerdings zwei prominente Ausfälle verkraften. Angreifer Seferovic und Abwehrchef Zambrano fehlen gesperrt. Ob Valdez sein Comeback feiert, ließ Schaaf offen: "Alles ist möglich", sagte er.
 

+++ Eintracht-Restkarten verfügbar +++

Für das Heimspiel der Eintracht gegen den Hamburger SV sind noch rund 2.000 Restkarten verfügbar. Wie die Frankfurter am Freitagvormittag mitteilten, wurden bis dato 49.500 Tickets für das Aufeinandertreffen der beiden Traditionsclubs verkauft. Anpfiff ist am Samstag um 18.30 Uhr.
 

+++ Kittel lauert auf seine Chance +++

Nach der Sperre von Angreifer Haris Seferovic ist Sonny Kittel ein Kandidat für die Startelf der Frankfurter Eintracht im Heimspiel gegen den Hamburger SV. Mit Forderungen hält sich der 22-Jährige aber merklich zurück. "Ob ich spiele, entscheidet der Trainer. Und wenn ich die Chance bekomme, werde ich alles dafür tun, ihm zu zeigen, dass seine Wahl die richtige war", sagte Kittel der "Bild". Hauptsache sei ohnehin, "wir behalten die drei Punkte hier". Die Hessen empfangen den HSV am Samstag (18.30 Uhr) zum Topspiel der Bundesliga.
 

+++ Dedic kommt nach Hause +++

Für den Wahl-Bochumer Zlatko Dedic ist das Auswärtsspiel des FSV Frankfurt am Freitag (18.30 Uhr) beim VfL ein ganz besonderes. "Es ist immer schön, zurück nach Bochum zu gehen und da zu spielen. Ich kenne viele Leute, die werde ich alle begrüßen", sagte der Angreifer, der drei Jahre für den Zweitliga-Konkurrenten aktiv war. "Aber danach geht's auf den Platz und ich werde 100 Prozent für meine Mannschaft geben." Dedic kann sich in Abwesenheit des gesperrten Amine Aoudia durchaus Chancen auf einen Einsatz von Beginn an ausrechnen. "Wenn wir nur mit einer zentralen Spitze spielen, dann wird entweder Edmond Kapllani oder Zlatko Dedic spielen", verriet Trainer Benno Möhlmann.

Meldungen vom Donnerstag, 26. Februar
 

+++ Bruchhagen schielt auf Platz sieben +++

Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen hat den Kampf um die Europa-League-Plätze noch nicht aufgegeben. "Ich erhoffe mir, dass wir aus den nächsten Spielen so viele Punkte holen, um die Chance auf Platz sechs oder sieben wieder zu haben", sagte Bruchhagen dem hr-sport. Für die neuntplatzierten Frankfurt müsse die Europa League das Ziel sein. Insbesondere in den kommenden Heimspielen werde sich zeigen, wohin der Weg der Eintracht führe. "Es wäre fatal, wenn wir gegen Hamburg und Paderborn nicht entscheidende Punkte holen, um den gesicherten Mittelfeldplatz zu halten", so Bruchhagen.
 

+++ Profivertrag für FSV-Talente +++

Nahom Gebru und Leon Hammel rücken ab der kommenden Saison in den Profikader des FSV Frankfurt auf. Die U19-Talente erhalten einen Zweijahresvertrag bis 30.Juni 2017 mit Option zur Verlängerung um ein weiteres Jahr, wie der Zweitligist mitteilte. "Beide Spieler haben ihr Talent in den Jugendmannschaften des FSV unter Beweis gestellt. Wir trauen ihnen eine entsprechende Weiterentwicklung zu", sagte Sport-Geschäftsführer Uwe Stöver.
 

+++ Zambrano bedankt sich für Plakat +++

Mit einem selbstbemalten Plakat haben zwei kleine Eintracht-Fans Carlos Zambrano zur Vertragsverlängerung ermuntert. "Carlos bleib bei uns" stand auf dem Banner, den die Kids vor dem Training entrollten. Der Innenverteidiger zeigte sich gerührt und bedankte sich via Twitter für die Sympathiebekundungen. Die Eintracht will den auslaufenden Kontrakt mit dem Peruaner unbedingt verlängern. An Zambrano sollen einige europäische Topclubs dran sein, zuletzt wurde er mit dem AC Mailand in Verbindung gebracht.


 

+++ Russ will weiter Kritik üben +++

Eintracht-Profi Marco Russ will sich auch künftig nicht mit öffentlicher Kritik zurückhalten. "Wenn jemand von außen etwas sagt, mit dem ich nicht einverstanden bin, werde ich auch künftig reagieren", sagte Russ dem "kicker". Seine Worte wolle er aber mit Bedacht wählen, "auch wenn das früher bei Spielern wie Matthäus und Effenberg noch viel schlimmer gewesen ist." Bei Sportdirektor Bruno Hübner sorgte die Kritik des 29-Jährigen an Teamkollege Carlos Zambrano dennoch nicht für Begeisterung. "Kritik am Mitspieler ist immer grenzwertig", sagte er. "Allerdings erfolgte sie aus der Enttäuschung heraus."
 

+++ Oczipka mit neuem Berater +++

Die Vertragsverhandlungen zwischen Verteidiger Bastian Oczipka und der Frankfurter Eintracht ziehen sich weiter in die Länge. So sollen die Vorstellungen beider Parteien derzeit noch weit auseinander liegen. Der 26-Jährige hat zudem einen neuen Berater. "Der ist noch ein bisschen neu im Geschäft", sagte Sportdirektor Bruno Hübner. "Wir müssen erst ein Vertrauensverhältnis aufbauen." Oczipkas Vertrag bei der Eintracht läuft am 30. Juni aus und soll zeitnah verlängert werden. Bisher vermied der Verteidiger allerdings ein klares Bekenntnis zur Eintracht.
 

+++ Rausch mit gesundheitlichen Problemen +++

Der ehemalige Eintracht-Trainer Friedel Rausch hat am Montag einen Kreislauf-Zusammenbruch erlitten. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll Rausch sich derzeit in einer Klinik befinden. "Er braucht jetzt absolute Ruhe. Es wird genau gecheckt, was die Ursachen sind", sagte seine Frau Marlies Rausch der Zeitung. Der 74-Jährige hatte die Eintracht 1980 zum UEFA-Cup-Titel geführt. Rausch feiert am Freitag seinen 75. Geburtstag.
 

+++ Yelen vor Rückkehr ins Mannschaftstraining +++

FSV-Offensivspieler Zafer Yelen steht nach seiner Kreuzbandverletzung vor einem Comeback im Mannschaftstraining. "Jetzt ist Zafer gesund geschrieben", sagte Trainer Benno Möhlmann. "Er trainiert noch alleine, aber vielleicht nächste Woche mit der Mannschaft." Yelen hatte sich beim Spiel in Kaiserslautern im vergangenen September Teilrisse des Außenbandes, der Gelenkkapsel und des Kreuzbandes zugezogen.

Meldungen vom Mittwoch, 25. Februar
 

+++ Möhlmann dämpft Erwartungen +++

Nach drei Siegen im neuen Jahr dämpft FSV Frankfurts Trainer Benno Möhlmann die Erwartungen. "Das Fußballerleben fängt wieder bei 0:0 an. Wir haben eine harte Aufgabe, bei der wir von der ersten Minute an hellwach im Spiel drin sein müssen", warnte Möhlmann vor der Partie beim VfL Bochum (Freitag, 18.30 Uhr). Die 1:5-Klatsche aus der Vorrunde hat der Trainer nicht vergessen. "Wenn die Bochumer ins Rollen kommen, ist so etwas drin wie beim Heimspiel. Da müssen wir uns von Anfang an wehren und selbst auch das Heft des Handelns in die Hand nehmen", so Möhlmann weiter.
 

+++ Schuster sieht Braunschweig als Vorbild +++

Trainer Dirk Schuster von Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 sieht den kommenden Gegner Eintracht Braunschweig (Freitag, 18.30 Uhr) als Vorbild für seinen Verein. "Wir können uns daran orientieren, was dort in den vergangenen Jahren mit viel Geduld und Kompetenz aufgebaut wurde", sagte Schuster. Nach 13 Spielen ohne Niederlage können die Lilien am Freitag mit einem Sieg die vom Trainer als Saisonziel ausgegebenen 40 Punkte übertreffen. "Über weitere Ziele habe ich mir keine Gedanken gemacht. Ich mache nie den zweiten Schritt vor dem ersten", sagte Schuster weiter.
 

+++ Hübner: Zambrano war in Mailand +++

Carlos Zambrano war am Wochenende in Mailand, das steht nun offiziell fest. "Ich kann bestätigen, dass Carlos dort war", sagte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner am Mittwoch: "Er hat sich aber nicht mit einem Verein getroffen und die Reise vorher angekündigt." In den letzten Tagen war in einigen Zeitungen spekuliert worden, dass der Peruaner zu Verhandlungen mit dem AC Mailand in Italien weile. Letztlich traf er sich aber wohl einfach mit Verwandten zum Essen. "Wir sind da sehr entspannt. Er hatte einen freien Tag, da kann er machen, was er will", so Hübner. Zambrano selbst verkündete derweil via Twitter, dass er nach einem Familienwochenende wieder voll motiviert zurück im Training sei.


 

+++ Valdez bietet sich an +++

Eintracht-Stürmer Nelson Valdez hofft auf ein Comeback am Samstag (18.30 Uhr) gegen den Hamburger SV. "Mir geht es sehr, sehr gut", sagte er: "Ich bin sehr glücklich und brenne auf einen Einsatz." Der Paraguayer, der sich Ende August das Kreuzband gerissen hatte, will seine lange Leidenszeit endlich beenden. "Ich hoffe, dass ich meine Verletzung hinter mir lassen kann und für den Rest der Saison zu 100 Prozent zur Verfügung stehe." Ob der 31-Jährige tatsächlich in den Kader rutscht, wird Frankfurts Trainer Thomas Schaaf am Freitag entscheiden. "Er ist der Chef", so Valdez: "Von meiner Seite aus ist die Sache aber klar: Ich bin bereit."
 

+++ Eintracht verliert Geheim-Test +++

Eintracht Frankfurt hat das geheime und nicht öffentliche Testspiel gegen Stadtnachbar FSV Frankfurt am Dienstag laut Informationen der "Frankfurter Rundschau" mit 1:2 verloren. Trainer Thomas Schaaf, der im Vorfeld ein großes Geheimnis um die Partie gemacht hatte, nutzte das Duell, um den Reservisten Spielpraxis zu geben. So kam im Sturm überraschend der gerade von einem Kreuzbandriss wiedergenesene Nelson Valdez zum Einsatz. Der Paraguayer, der sogar mit der Kapitänsbinde auflief, sollte sich einem Härtetest auf Wettkampf-Niveau unterziehen und steht womöglich schon an Samstag gegen den HSV im Kader. Die Tore im Testspiel erzielten Edmond Kapllani mit einem Doppelpack für den FSV und Sonny Kittel für die Eintracht.

So spielte die Eintracht: Zummack – Kinsombi, Hasebe, Anderson, Stühmeier – Gerezgiher, Medojevic, Flum, Inui, Kittel - Valdez
 

+++ Huber plant Karriereende +++

Alexander Huber vom FSV Frankfurt, der am Mittwoch 30 Jahre alt wird, denkt bereits an das Ende seiner Karriere. "Ich würde gerne bis 34 weiterspielen. Solange die Leistung stimmt", sagte der Rechtsverteidiger der "Bild"-Zeitung. Damit er bis dahin körperlich fit bleibt, lebt Huber äußerst professionell: "Ich gehe um 22 Uhr schlafen, trinke wenig Alkohol. Nur ein Glas Rotwein nach dem Spiel." Was er nach seiner aktiven Laufbahn machen will, weiß der ehemalige Eintracht-Profi allerdings noch nicht. "Das wird eine Riesen-Umstellung. Denn die letzten 15 Jahre habe ich eigentlich nicht gearbeitet."
 

+++ Kadlec fühlt sich in Prag pudelwohl +++

Vaclav Kadlec hat sich nach seinem kurzfristigen Wechsel auf Leihbasis von Eintracht Frankfurt zu Sparta Prag bereits bestens eingelebt. Der 22-Jährige, der in seinem ersten Spiel für seinen alten und neuen Verein direkt einen Doppelpack schnürte, ist froh, wieder in seiner Heimat zu sein und spielen zu dürfen. "Der Einstand hätte nicht besser sein können", sagte er: "Ich habe mich gut gefühlt, die lange Pause auf dem Platz war nicht zu sehen." Auch die Reaktion der Fans, die ihn trotz einiger Bedenken mit warmem Applaus empfangen hatten, fielen durchweg positiv aus: "Ich war überrascht und sehr erfreut", so Kadlec. Der Leihvertrag des Tschechen endet am 30. Juni, danach soll er in Frankfurt neu durchstarten.

Meldungen vom Dienstag, 24. Februar
 

+++ FSV lange ohne Stürmer Aoudia +++

Der FSV Frankfurt muss die kommenden Aufgaben ohne Stürmer Amine Aoudia angehen. Der Algerier erlitt am Sonntag beim Heimsieg gegen Lautern (2:0) einen Teilriss des Innenbandes im linken Knie und wird bis zu sechs Wochen fehlen. "Der Ausfall von Amine ist bitter für Verein und Spieler", sagte FSV-Sportchef Uwe Stöver. Aoudia hatte nach einer fast zehnmonatigen Pause wegen eines Kreuzbandrisses erst Ende des Jahres 2014 sein Debüt bei den Hessen gegeben. Seitdem absolvierte der 27 Jahre alte Angreifer fünf Zweitligaspiele für den FSV und erzielte dabei einen Treffer.
 

+++ Bruchhagen: Winter-WM ein riesiges Problem +++

Heribert Bruchhagen sieht durch die Verlegung der WM 2022 in Katar in die Wintermonate erhebliche Probleme auf die Bundesliga und Eintracht Frankfurt zukommen. "Wenn im Oktober, November und Dezember nicht gespielt wird, nimmt unser Verein einen wirtschaftlichen Schaden. Das ist höchst unerfreulich", sagte er im Gespräch mit hr-info: "Die FIFA hat uns in diese sehr prekäre Situation gebracht." Der Vorstandsvorsitzende der Eintracht glaubt derweil fest an die Verschiebung. "Das ist keine Schnapsidee. Die Schnapsidee liegt ein paar Jahre zurück, als einige Leute dachten, dass man im Sommer in Katar Fußball spielen kann. Das ist definitiv nicht möglich."
 

+++ Valdez vor Comeback gegen den HSV +++

Thomas Schaaf hat Nelson Valdez einen Einsatz gegen den Hamburger SV am Samstag (18.30 Uhr) in Aussicht gestellt. "Wir müssen natürlich noch die Woche abwarten", sagte der Trainer der Frankfurter Eintracht am Dienstag nach dem Vormittagstraining: "Aber bisher sieht das sehr gut aus. Er hat keine Probleme." Da Haris Seferovic nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt fehlt, könnte Valdez sogar ein Platz in der Startelf winken. Dem auf Leihbasis nach Prag gewechselten Angreifer Vaclav Kadlec trauert Schaaf trotz der angespannten Personallage im Sturm derweil nicht nach: "Wir haben Vaclav bewusst abgegeben. Er soll Spielpraxis sammeln und stärker zurückkehren."
 

+++ Eintracht-Test gegen FSV Frankfurt +++

Die Eintracht hat für den Nachmittag kurzfristig ein Testspiel angesetzt – und zwar gegen den Stadtrivalen FSV. Das bestätigte ein Sprecher des Zweitligisten auf Nachfrage dem hr-sport. Zuvor hatte Eintracht-Trainer Thomas Schaaf nach der Vormittagseinheit die Begegnung angekündigt, allerdings den Gegner nicht genannt. Die Partie findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der Ort wurde geheimgehalten. Auf beiden Seiten werden wahrscheinlich vorwiegend Ersatzspieler zum Einsatz kommen.
 

+++ Jungwirth kämpft für Straßenhunde +++

Nicht nur auf dem Platz gilt Florian Jungwirth als Kämpfertyp. Der Defensivspezialist von Darmstadt 98 setzt sich in seinem Privatleben nämlich für Straßenhunde ein. Durch seinen Vierbeiner Zotti habe er vor zwei Jahren angefangen, sich mit dem Schicksal von herrenlosen Streunerhunden zu beschäftigen. "Diese Tiere werden teilweise sehr grausam behandelt", berichtete Jungwirth auf der Lilien-Homepage. Erst kürzlich nahm er den zehn Monate alten Dackel-Mix Max in Pflegeschaft. Für den zwischenzeitlich in einer Tötungsstation in Spanien weilenden Vierbeiner sucht Jungwirth nun ein neues Zuhause. Interessenten sollen den 26-Jährigen eine Mail an max@sv98.de schreiben.
 

+++ Alle Mann im Eintracht-Training +++

Nach einem trainingsfreien Tag hat die Eintracht die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den Hamburger SV aufgenommen. Bei der Vormittagseinheit am Dienstag konnte Coach Thomas Schaaf auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Dabei absolvierte Rekonvaleszent Constant Djakpa Lauftraining. Jene Spieler, die bei der 1:3-Pleite in Mainz nicht zum Einsatz kamen, gingen schon früher in die Kabine. Ausgenommen die beiden Keeper Felix Wiedwald und Yannick Zummack sowie Aleksandar Ignjovski. Das Trio übte weiter mit dem Rest, also der ersten Elf vom vergangenen Samstag. Dazu gehörten auch Carlos Zambrano und Haris Seferovic. Beide sind ja am Samstag (18.30 Uhr) gegen den HSV gesperrt.
 

+++ Kraft nimmt Trapp in Schutz +++

Eintracht-Torwarttrainer Michael Kraft hat Keeper Kevin Trapp nach dem krummen Gegentor in Mainz in Schutz genommen. "Wer da sagt, dass er den halten muss, stand nie selber im Tor. Da hat einfach alles gepasst", sagte Kraft der "Bild"-Zeitung. Mit einem Kunst-Freistoß zum 2:1 hatte Johannes Geis kurz nach der Pause aus spitzem Winkel die Frankfurter 1:3-Niederlage eingeleitet. Trapp kam mit seinem Rettungsversuch zu spät. "Wir haben Glück, dass Kevin sich keine Rippenprellung geholt hat. Das hätte blöd ausgehen können", meinte Kraft.
 

+++ FSV-Abwehrchef Balitsch warnt +++

Trotz des famosen Rückrunden-Starts sieht Abwehrchef Hanno Balitsch beim FSV Frankfurt keinen Grund zur Euphorie. "Mannschaften, die sich gedanklich aus dem Abstiegskampf verabschieden, geraten oft noch mal rein", sagte der langjährige Bundesliga-Profi der "FNP". Diese Fehler dürfe man nicht machen. Die Bornheimer haben sich nach einer mäßigen Hinrunde mittlerweile aus dem Tabellenkeller gekämpft. Durch drei Siege nach der Winterpause ist der FSV jetzt schon Neunter. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang beträgt satte elf Punkte.
 
Redaktion: gigu / anro
Bild: © Rhode/Storch
Letzte Aktualisierung: 28.02.2015, 13:33 Uhr
 
 

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