Auch im zweiten Abschnitt wirkte das Kombinationsspiel der Hessen nicht so flüssig wie gewohnt. Nürnberg stellte die Passwege geschickt zu, sodass Pirmin Schwegler und Sebastian Rode aus dem Zentrum heraus keine Dominanz ausstrahlen konnten. Darunter litt das gesamte Offensivspiel der Eintracht, die nichtsdestotrotz durch Takashi Inui (52.) die erste und für längere Zeit einzige Gelegenheit nach der Pause verbuchen konnten. Meier hatte den Japaner bedient, dessen Schuss war aber zu zentral.
Für den ansonsten unauffälligen Inui war nach gut 70 Minuten dann auch Schluss, Veh brachte Karim Matmour für die linke Angriffsseite. Den besten Angriff der Frankfurter initiierte wenig später der immer stärker werdende Rode, der Bastian Oczipka die Linie entlang schickte. Die Hereingabe des Linksverteidigers fand Meier, doch wie schon gegen Inui blieb FCN-Torhüter Raphael Schäfer Zweikampfsieger.
Nürnberg hatte seine besten Aktionen immer dann, wenn die Eintracht den Ball in der Vorwärtsbewegung herschenkte. Auf diese Weise tauchte Javier Pinola in der 81. Minute vor Trapp auf, der Keeper hatte aber keine großen Probleme, seine makellose Bilanz bei dem unplatzierten Versuch des Argentiniers zu halten. Kurz vor Schluss zeigte sich Trapp bei einem Schuss des eingewechselten Muhammed Ildiz ungewohnt wacklig, bügelte seinen Fehler aber direkt beim Nachschuss von Sebastian Polter aus. So blieb es beim leistungsgerechten 0:0.
Eintracht Frankfurt 1.FC Nürnberg 0:0
Frankfurt: Trapp Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka Schwegler, Rode Aigner (89. Kittel), Meier, Inui (72. Matmour) Lakic
Nürnberg: Schäfer Chandler, Nilsson, Klose, Pinola Simons Kiyotake, Feulner, Balitsch (86. Ildiz), Frantz (75. Mak) Pekhart (78. Polter)
Tore: Fehlanzeige
Gelbe Karten: Lakic, Anderson Nilsson, Pekhart, Balitsch
Schiedsrichter: Christian Dingert (Thallichtenberg)
Zuschauer: 45.400