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20.01.2013

Reha verkürzt

Petkovic will Rückkehr beschleunigen

Andrea Petkovic (Bild:  picture-alliance/dpa)
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Andrea Petkovic hofft auf eine schnelle Rückkehr auf den Court
Pechvogel Andrea Petkovic kann ihre Rückkehr auf die Tennis-Tour kaum erwarten. In spätestens fünf Wochen will die Darmstädterin wieder an einem Turnier teilnehmen. Dafür verkürzt sie eigenhändig ihre Reha.
 
Pechvogel Andrea Petkovic hofft darauf, Ende Februar wieder auf die Tennis-Tour zurückzukehren. "Mein Ziel ist es, in eineinhalb Wochen auf dem Trainingsplatz zu stehen und in so vier bis fünf Wochen wieder ein Turnier zu spielen", sagte die Darmstädterin am Samstagabend in der Fernsehsendung "Samstag LIVE!" des Pay-TV-Senders Sky. "Ich glaube die Ärzte wollen, dass ich noch so drei Wochen Reha mache, aber da sehe ich mich jetzt nicht so", meinte Petkovic.

Die 25-Jährige hatte sich beim Hopman Cup im australischen Perth Ende des vergangenen Jahres einen Meniskusriss zugezogen und war daraufhin Anfang Januar in Augsburg operiert worden. Für die derzeit in Melbourne stattfindenden Australian Open hatte sie deshalb absagen müssen. Schon in der vergangenen Saison hatte Petkovic wegen einer Rücken- und einer Sprunggelenksverletzung monatelang pausiert.
 

Indian Wells angepeilt

Seit einer Woche absolviert die ehemalige Nummer neun der Welt nun wieder Reha-Maßnahmen. In der Weltrangliste ist Petkovic inzwischen auf Rang 172 zurückgefallen. Für die Fed-Cup-Partie in Frankreich am ersten Februar-Wochenende fällt Petkovic definitiv noch aus. Im März stehen die hochdotierten Hartplatzturniere in Indian Wells (6. bis 17. März) sowie in Miami (19. bis 31. März) an. Dort erscheint ein Start realistisch.

Hart ins Gericht ging die Darmstädterin, die in der vergangenen Saison wegen einer Rückenverletzung und eines Bänderrisses im Knöchel insgesamt sieben Monate pausiert hatte, mit dem deutschen Männer-Tennis. Dort vermisse sie den Teamgedanken, "dass man versucht, sich gegenseitig nach oben zu ziehen. Klar ist es eine Einzelsportart, aber gerade in einer Einzelsportart kann man durch Kollegialität viel rausholen", meinte "Petko".

In diesem Zusammenhang verwies die konstanteste Grand-Slam-Spielerin 2011 auf das Zusammengehörigkeitsgefühl bei den Fed-Cup-Spielerinnen. "Wir helfen uns gegenseitig und versuchen, uns nach vorne zu treiben. Wir wissen natürlich auch", erklärte die Weltranglisten-172. Petkovic, "dass wir ohne einander nicht so weit wären, wie mit den anderen und deswegen respektieren wir uns."
 
Redaktion: fawe / alb
Bild: © picture-alliance/dpa
Letzte Aktualisierung: 20.01.2013, 13:41 Uhr
 
 

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