Eintracht-Kapitän Jermaine Jones sorgt mit Wechselgerüchten für Wirbel. Am Dienstag erklärte der Mittelfeldakteur, dass ihm unter anderem von Spitzenreiter FC Schalke 04 ein Angebot vorliege.
"Gut möglich, dass ich nächste oder übernächste Woche eine Offerte annehmen werde", wurde Jones in der "Bild"-Zeitung zitiert. Ein Treffen mit dem Vorstand der Eintracht soll in der vergangenen Woche geplatzt sein, weil Jones-Berater Roger Wittmann dienstlich in Brasilien unterwegs war. Dies soll wiederum bei Vorstandschef Heribert Bruchhagen für Ungemach gesorgt haben. Wenn die Eintracht "noch ein Gespräch wünscht, können wir uns gerne unterhalten. Wenn nicht, ist das Thema eben durch", sagte Jones, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft.
Sein Berater habe den Termin bei Bruchhagen abgesagt, erklärte Jones. "Ich finde es zum kotzen, dass ich jetzt wieder als böser Bube hingestellt werde. Das lasse ich mir nicht gefallen", wurde der 25-Jährige von dem Boulevard-Blatt zitiert. "Ob Jones Unruhe gebracht hat, weiß ich nicht", sagte unterdessen Trainer Friedhelm Funkel in einem Interview mit der "Frankfurter Neue Presse".
Jones, der nach einem missglückten Ausflug zu Bayer 04 Leverkusen 2005 zu seinem Heimatverein Frankfurt zurückgekehrt war, ist derzeit verletzt.