Dass sich die Wege von Funkel und der Eintracht trennen werden, hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet. "Wir handeln nach den Gesetzen der Bundesliga", hatte Bruchhagen nach dem 0:2 in Bochum gesagt und damit eine mögliche Trennung bereits angedeutet.
Funkel erklärte am Donnerstag, er habe den Entschluss, die Eintracht zu verlassen, bereits vor einigen Wochen gefasst. Er wolle damit die Mannschaft schützen, begründete der 55-Jährige seine Entscheidung. Mit den Anfeindungen der Fans habe seine Bitte an den Vorstand nichts zu tun gehabt.
Nach der Bekanntgabe wurde Funkel auf der Pressekonferenz mit viel Beifall verabschiedet. Vorstandschef Bruchhagen dankte dem Trainer dafür, dass er den Verein nach Jahren der Instabilität in "ruhiges Fahrwasser" geführt habe. Die Entscheidung vom Februar, den Vertrag mit Funkel bis 2010 zu verlängern, sei zum damaligen Zeitpunkt richtig gewesen.
Bruchhagen betonte, dass er selbst keinerlei Rücktrittsgedanken hege. Der Vorstandschef war zuletzt auch vermehrt in die Kritik geraten, weil er so lange am umstrittenen Trainer festhielt.
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