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29.11.2012

Eintracht in Düsseldorf

Punkten gegen "unmittelbaren Konkurrenten"

Eintracht-Trainer Veh vertraut in Düsseldorf auf Stürmer Karim Matmour. (Bild:  Rhode/Storch)
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Eintracht-Trainer Veh vertraut in Düsseldorf auf Stürmer Karim Matmour.
Vor dem Duell bei Mit-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf beschränkt sich Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh diesmal aufs rein Sportliche. Gegen den "unmittelbaren Konkurrenten" müsse man punkten, betonte er und ließ das "Wie" offen.
 

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Den Fans der Frankfurter Eintracht ist das Aufregerspiel in Düsseldorf vom vergangenen Februar noch gut in Erinnerung. Beim 1:1 gab es vor, während und nach der Partie ordentlich Zündstoff. Dass die Fortuna-Fans vor dem erneuten Aufeinandertreffen am Freitagabend (20.30 Uhr) in einem bissig-ironischen Video namens "Das Haus vom Veh" die damalige Emotions-Partie noch einmal thematisierten, findet Armin Veh gar nicht schlimm. "Auch wenn ich dort nicht gern gesehen bin, eines muss ich den Düsseldorfer Fans lassen: Sie sind echt kreativ und haben Witz", zeigte sich der Eintracht-Trainer gelassen.
 

Vorzeichen haben sich geändert

Vor dem jetzigen Aufeinandertreffen schlug der Fußballlehrer überhaupt deutlich gemäßigtere Worte an. Im Vergleich zur der Partie im Februar seien die Vorzeichen diesmal völlig anders. "Damals ging es um den Aufstieg, jetzt sind wir in der Bundesliga. Beide Mannschaften haben sich verändert", so Veh, der sich einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen konnte: "Und der Rösler ist auch nicht mehr dabei." Der damaligen Fortuna-Stürmer war in der Nachspielzeit auf Veh losgegangen und hatte dafür die Gelb-Rote Karte gesehen. Veh bezeichnete den Angreifer im Anschluss als "Schande für den Fußball."

Die aktuelle Fortuna bezeichnete der Eintracht-Trainer hingegen nach dem Sieg gegen den HSV und dem erkämpften Punkt gegen Meister Dortmund "im Aufwind". Obwohl seine Mannschaft als Fünfter der Liga noch immer sehr gut dasteht und auch an diesem Spieltag von dieser Position nicht zu verdrängen ist, weiß Veh, wie schnell es bergab gehen kann. Entsprechend sei der Tabellen-14. auch ein "unmittelbarer Konkurrent". Zu punkten sei entsprechend wichtig, stellte der 51-Jährige dann auch klar.
 

Mit Kempf und Rode

Audio: Veh über seinen Matchplan 22 Sek
(© hr, 29.11.2012)
Wie und mit welchem Personal mindestens ein Zähler im Gastspiel am Rhein geholt werden soll, bereitet dem Trainer hingegen Kopfzerbrechen. Veh ist bekanntlich zum Umbau seiner Startelf gezwungen. Mit Kapitän Pirmin Schwegler und Innenverteidiger Carlos Zambrano fehlen zwei wichtige Leistungsträger.

"Wir haben jetzt nicht mehr so wahnsinnig viele Alternativen", so der Trainer, der im Abwehrzentrum auf den wiedergenesenen Vadim Demidov und den Youngster Marc-Oliver Kempf setzt. "Er hat seine Sache gegen Mainz gut gemacht und hat nichts zu verlieren, sondern kann nur lernen", lobte Veh den 17-Jährigen. Entwarnung konnte der Trainer derweil bei Sebastian Rode geben, der sich gegen Mainz eine Prellung zugezogen hatte. "Es ist zum Glück nichts", so Veh.
 

"Occean kann uns nicht helfen"

Nichts Positives kann der Fußballehrer hingegen derzeit über den formschwachen und verunsichert wirkenden Stürmer Olivier Occean sagen. "Olli kämpft mit sich, da muss er jetzt durch. Im Moment kann er uns vorne nicht helfen", kündigte Veh einen Wechsel an. Anstelle des Kanadiers soll Karim Matmour nach abgelaufener Gelb-Rot-Sperre wieder im Sturmzentrum beginnen.

Nicht in die Karten schauen ließ sich Veh hingegen bei seiner Taktik für das wichtige Spiel. Düsseldorf sei eine Mannschaft, die auch im eigenen Stadion versuche den Gegner auszukontern, so der Trainer. "Da ist dann die Frage, ob wir nicht sagen: 'Sollen die doch das Spiel machen'", deutete Veh eine defensivere Gangart an.
 

Voraussichtliche Aufstellungen



Düsseldorf: Giefer - Balogun, Bodzek, Juanan, J. van den Bergh - O. Fink, Lambertz - Reisinger, Ilsö, Bellinghausen - Kruse
 
 
Redaktion: safl
Bild: © Rhode/Storch
Letzte Aktualisierung: 29.11.2012, 16:41 Uhr
 
 

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