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2.02.2013

Eintracht auswärts

Mit Lakic gegen den HSV

Erhält gegen den HSV seine erste Bewährungsprobe: Srdjan Lakic. (Bild:  Rhode/Storch)
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Erhält gegen den HSV seine erste Bewährungsprobe: Srdjan Lakic.
Die Frankfurter Eintracht ist heute Abend beim Hamburger SV gefordert. Neuzugang Srdjan Lakic erhält gegen den Ex-Club von Eintracht-Trainer Armin Veh seine erste Bewährungschance.
 

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 (Bild: hr)
Eintracht-Innenverteidiger Marco Russ ist am kommenden Montag zu Gast im hr-"heimspiel!". Der 27-Jährige steht ab 23 Uhr Moderator Ralf Scholt Rede und Antwort.

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Nichts ist es geworden mit dem Last-Minute-Transfer für die Frankfurter Eintracht. Am Donnerstag kam das "No" aus Italien. Das von den Hessen umworbene Jungtalent Marko Livaja von Inter Mailand bleibt lieber in der Serie A. Sehr zum Leidwesen von Eintracht-Trainer Armin Veh: "Den hätte ich gerne zu uns geholt, er ist ein großes Talent. Aber es war nicht machbar, ihn zu kriegen", bedauerte er. Damit beenden die Hessen den abschließenden Transfertag ohne weiteren Neuzugang. Und der formschwache Olivier Occean bleibt mangels Alternativen im Angriff erst einmal in Frankfurt. Ein grundsätzlich noch möglicher Wechsel ins Ausland ist damit wohl vorerst auch vom Tisch.
 

Veh wirft Lakic ins kalte Wasser

So wird die Eintracht "nur" mit einem neuen Gesicht heute Abend (18.30 Uhr) beim HSV antreten. Srdjan Lakic wird in der Partie bei den wiedererstarkten Hanseaten vom Trainer ins kalte Wasser geworfen - wenn auch mit einigem Bauchweh. "Wenn du neu zu einer Mannschaft kommst, nur zwei Tage trainierst und davor lange nicht gespielt hast, ist es auch ein Risiko, jemanden so früh reinzuwerfen", erklärte Veh. "Aber um ihn an die Mannschaft heranzuführen, musst du ihn auch bringen", ergänzte der Trainer, der sich "zu 90 Prozent" auf den Neuen im Sturm festgelegt hat.

Und auch wenn Lakic nach eigenem Bekunden heiß darauf ist, wieder auf Torejagd zu gehen, so teilt der Kroate doch auch die Bedenken seines neuen Trainers. Schließlich hat er beim VfL Wolfsburg meist nur auf der Bank oder der Tribüne gesessen. "Ich erwarte keine Wunderdinge von mir im ersten Spiel", meinte der 29-Jährige. "Aber ich werde alles geben, um wieder in eine gute Form zu kommen."
 

HSV heimstark

Audio: Rode: HSV im Kollektiv stark 9 Sek
(© hr, 31.01.2013)
Das Spiel in Hamburg wird Lakic und Co. jedenfalls alles abverlangen. Zuletzt entschied die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink das Nordderby gegen Werder Bremen mit 3:2 für sich. So lautete auch das Ergebnis im Hinspiel gegen die Eintracht, damals allerdings zu Gunsten des Bundesliga-Aufsteigers.

Nach einem desolaten Saisonbeginn steht der Bundesliga-Dino, angeführt von Rafael van der Vaart, mittlerweile auf Rang neun. Vor allem zu Hause präsentiert sich der HSV stark. Die letzten vier Heimspiele wurden gewonnen, gegen die Eintracht sollen die Punkte ebenfalls wieder daheim bleiben. "Wenn sie uns schlagen, sind sie selbst mit oben dabei. Von daher erwarte ich ein enges Spiel", beschrieb Veh die Ausgangslage für seine Mannschaft. Dennoch wünscht sich der Trainer, der am Freitag seinen Geburtstag feiert, drei Punkte "Dann kämen wir unserem Ziel Klassenerhalt näher", so Veh.
 

Wiedersehen mit alten Bekannten

Für den Coach ist es die erste Rückkehr in die Imtech Arena seit seiner Entlassung beim HSV im März 2011. "Ich habe mich in Hamburg immer wohlgefühlt - zumindest in der Stadt", meinte er. "Aber da hat es ja auch noch etwas anderes gegeben in dem Verein, das hat mir nicht so gefallen." Veh spielte damit auf die permanente Unruhe zu jener Zeit an. "Wenn du jeden Tag streitest und jeden Tag Ärger hast und dann noch um einen Europa-League-Platz mitspielst, dann habe ich in Hamburg noch das Beste rausgeholt aus der Situation", bilanzierte Veh seine Arbeit im hohen Norden.

 

Voraussichtliche Aufstellungen




HSV: Adler - Diekmeier, Bruma, Westermann, Jansen - Badelj - Arslan, Aogo - van der Vaart - Rudnevs, Son
 
Redaktion: safl / beboe
Bild: © Rhode/Storch
Letzte Aktualisierung: 2.02.2013, 11:01 Uhr
 
 

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