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Bundestagswahl 2009

FDP

Hans-Joachim Otto

Hans-Joachim Otto (Bild: FDP)
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Hans-Joachim Otto
Listenplatz: 4
Direktkandidat im [Wahlkreis 182: Frankfurt I]
 

Persönliche Daten

Geburtsjahr: 1952
Wohnort: Frankfurt
Berufliche Qualifikation: Rechtsanwalt und Notar
Ausgeübte Tätigkeit: Rechtsanwalt und Notar/ Partner in der Kanzlei Schalast & Partner
Politische Ämter: Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages
Mitglied des FDP-Bundesvorstands
Vorsitzender der FDP-Medienkommission
Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Rhein-Main

Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen:
Mitglied des Stiftungsrates der Kulturstiftung des Bundes (Halle/Saale); Außerordentliches Mitglied des Goethe-Institutes (München); Stellvertretendes Mitglied des Beirates der Bundesnetzagentur; Vorsitzender des Freundeskreises der Stiftung Buchkunst; Mitglied im Kuratorium der Stiftung Deutsches Historisches Museum (Berlin); Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft e. V.; Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
 

Fragen von wahl.hr-online.de

Warum sind Sie der Richtige für den Bundestag?

Es gibt sicher nicht nur den einen "Richtigen" für den Bundestag. Für mich könnte zum einen die jahrzehntelange Erfahrung in Parlamenten auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene sprechen. Zum anderen die Tatsache, dass ich weiterhin meinen erlernten Beruf ausübe. Das verschafft mir nicht nur "vernunfttreibende Realitätskontakte", sondern auch eine politische Unabhängigkeit, auch gegenüber meiner eigenen Partei.

Was möchten Sie für Ihren Wahlkreis erreichen? Wofür wollen Sie sich als Bundestagsabgeordneter besonders einsetzen?

Ich möchte in Berlin "Botschafter" für Frankfurt und Rhein-Main sein. Der Magistrat ist bisher dort nicht ausreichend präsent. Besonders am Herzen liegt mir, für unsere Mainmetropole als bedeutende Kultur- und Medienstadt zu werben und für die erforderlichen Investitionsmittel zu sorgen.

Wenn Sie Ihre politische Arbeit der vergangenen Jahre betrachten - auf was sind Sie besonders stolz?

Obwohl ich in den letzten 11 Jahren nicht zur Regierungsmehrheit gehörte, gelang es mir bedeutende Bundesmittel z.B. für das Eschersheimer Straßenbahndepot, das Deutsche Filmmuseum am Schaumainkai und das Städel zu besorgen.

Für den Fall, dass die FDP an der Bundesregierung beteiligt ist, kann ich sicher noch mehr erreichen...

Welche Aufgaben müssen von einer neuen Regierung dringend gelöst werden?

Die Bürger ächzen unter einer drückenden Steuer- und Abgabenlast. Das muss sich dringend ändern!
Die Steuerpolitik ist konsequent darauf auszurichten, dass Wirtschaftswachstum erzielt wird. Dazu gehört die Entlastung der breiten Mittelschicht, damit Leistungsanreize gesetzt werden.

Den Leistungsbereiten, die täglich arbeiten und ihre Familien sowie -über Steuern und Abgaben- sozial Benachteiligte sichern, muss wieder Luft verschafft werden. Nur so kann auch die Verschuldungsspirale bekämpft werden.

Welchen Stellenwert hat das Internet für Ihren Wahlkampf. Welche Plattformen nutzen Sie?

Das Internet ist für mich das wichtigste Instrument um in direkten Kontakt mit tausenden von Bürgern zu treten. Ich erhalte auf diesem Weg immer mehr Anregungen für politische Initiativen aber auch Resonanz auf meine Arbeit. Ich blogge und nutze Plattformen wie etwa Twitter und Facebook, um die Bürger über meine Anliegen auf dem Laufenden zu halten. Das Internet ist zentraler Bestandteil meiner Wahlkampagne.

In Berlin ist die hessische Heimat weit entfernt. Was werden Sie als Bundestagsabgeordneter dort besonders vermissen?

Ich wohne weiterhin mit meiner Familie in Frankfurt-Dornbusch. In Berlin halte ich mich in der Regel nur an den Sitzungstagen des Bundestages auf. Glücklicherweise muss ich deshalb meine hessische Heimat nie für längere Zeit vermissen.

Mit wem würden Sie gerne einmal einen Tag tauschen? Und warum?

Mit dem hr-Intendanten Helmut Reitze, um einmal Gelegenheit zu haben, mit allen Mitarbeitern unvoreingenommen über meine Reformvorschläge diskutieren und Vorurteile abbauen zu können.
 
Redaktion: nil / cawo
Bild: © FDP
Letzte Aktualisierung: 4.08.2009, 14:57 Uhr

Ihr Beitrag

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filiz am 15.09.2009 22:08
würde gerne wissen, wie sie zum thema integration und kommunales wahlrecht für nicht eu bürger stehen und außerdem würde ... [+]
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 (Bild:  hr-online)
 

Der Spitzenkandidat: Wolfgang Gerhardt

Er war stellvertretender Ministerpräsident in Hessen, Landes- und Bundesvorsitzender der Liberalen und Chef der FDP-Bundestagsfraktion. Dem Bundestag gehört der 65-Jährige seit 1994 an. Wolfgang Gerhardt ist Spitzenkandidat seiner Partei in Hessen und tritt in Wiesbaden als Direktkandidat an.
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 (Bild:  hr-online)
 
 
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