Warum sind Sie der Richtige für den Bundestag?
Ich glaube, mit meinen Erfahrungen in der Kommunal- und in der internationalen Politik vielleicht etwas dazu beitragen zu könnnen, dass Deutschland sich stärker in der Friedens- und Menschenrechtspolitik der internationalen Organisationen engagiert, vor allem in der EU und in den Vereinten Nationen. Ich möchte dem Auseinanderdriften von Arm und Reich in der Welt nicht tatenlos zusehen und glaube, politisches Engagement lohnt sich auch für die ü65er.
Was möchten Sie für Ihren Wahlkreis erreichen? Wofür wollen Sie sich als Bundestagsabgeordneter besonders einsetzen?
Ich möchte die Kommunalpolitik und die Bundes- und internationale Politik verbinden: lokale Umwelt- und Klimaschutzinitiativen auch von Berlin aus unterstützen, bei internationalen Programmen und Vereinbarungen die Möglichkeiten und Probleme der lokalen Umsetzung einbringen und dafür sorgen, dass Bildungspolitik erstes Anliegen aller Ebenen der Politik wird.
Wenn Sie Ihre politische Arbeit der vergangenen Jahre betrachten - auf was sind Sie besonders stolz?
Den Grüngürtel Frankfurt als Erholungsraum für Mensch und Natur gesichert und die Grundlagen für eine zukunftsfähige Haushaltspolitik in Frankfurt gelegt zu haben.
Welche Aufgaben müssen von einer neuen Regierung dringend gelöst werden?
Die neue Regierung muss sich um die drei großen Krisen unserer Zeit kümmern ohne sie gegeneinander auszuspielen: die weltweite Klima-und Energiekrise, die Armuts- und Entwicklungskrise in der Dritten Welt und die Finanz- und Wirtschaftskrise in der Ersten.
Welchen Stellenwert hat das Internet für Ihren Wahlkampf. Welche Plattformen nutzen Sie?
Sie finden mich unter www.tomkoenigs.de im Netz.
In Berlin ist die hessische Heimat weit entfernt. Was werden Sie als Bundestagsabgeordneter dort besonders vermissen?
Äppler und Grüne Sosse.
Mit wem würden Sie gerne einmal einen Tag tauschen? Und warum?
Mit dem griechischen Philosophen Diogenes, denn er war ein zufriedener und glücklicher Mensch, der sich getraut hat, dem mächtigsten Mann seiner Zeit zu sagen: "Tritt doch grad' mal ein Stückchen zur Seite."