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15.09.2012

Barroso in Kassel

"documenta wegweisend für Europa"

EU-Kommissionspräsident Barroso in der documenta-Halle (Bild:  picture-alliance/dpa)
EU-Kommissionspräsident Barroso in der documenta-Halle
Einen Tag vor dem Ende der Ausstellung hat EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso die documenta besucht - und er zeigte sich beeindruckt.
 
"Ich habe versucht, früher zu kommen, aber ich konnte nicht wegen der Euro-Krise", sagte Barroso am Samstagmorgen gut gelaunt bei einem Empfang der Stadt im Brüder-Grimm-Museum. Der Kunstfan, der bereits 2007 auf der documenta 12 war, besuchte verschiedene Ausstellungsorte der documenta. "Ich bin beeindruckt und mag dieses Konzep", sagte er anschließend. Es sei sogar wegweisend für die Zukunft Europas.
 
Barroso (M) in der Kasseler Karlsaue neben Wissenschaftsminsterin Kühne-Hörmann (re) am "Doing nothing garden" von Song Dong. (Bild:  picture-alliance/dpa)
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Barroso (M) in der Kasseler Karlsaue neben Wissenschaftsminsterin Kühne-Hörmann (re) am "Doing nothing garden" von Song Dong.
Barroso: "Können stolz sein"

"Netzwerke zwischen Künstlern eröffnen große Möglichkeiten", so Barroso. Das sei auch übertragbar auf Europa: "Ein allein galoppierendes Pferd macht nicht genug Staub. Wir brauchen die Zusammenarbeit", merkte Barroso an.

Die Dimension der Schau zeige, dass Wissenschaft und Kunst in Europa weiter gestärkt werden müssten. Ressourcen, Kapazitäten und Aufmerksamkeit hierfür seien vorhanden, betonte der Kommissionspräsident. "Wir können stolz darauf sein, dass diese Ausstellung in Europa, Deutschland, Hessen und Kassel stattfindet", so Barroso.

Kühne-Hörmann: Kultur braucht Finanzhilfen

Ohne die Finanzhilfen aus Europa könne Kunst und Kultur an vielen Stellen nicht existieren, sagte Hessens Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU), die mit Barroso einige documenta-Kunstwerke in der Karlsaue besichtigte. In diesem Bereich auf europäischer Ebene noch intensiver zusammenzuarbeiten, sei wünschenswert, merkte sie an und lud Barroso bereits jetzt ein, zur documenta 14 im Jahr 2017 - und gern auch früher - wiederzukommen.
 

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Redaktion: aba
Bilder: © picture-alliance/dpa (2)
Letzte Aktualisierung: 7.11.2012, 15:25 Uhr
 

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