"Sakda the Ghost" von Apichatpong Weerasethakul "Sakda the Ghost" von Apichatpong Weerasethakul

Karlsaue

documenta-Werk

Von Apichatpong Weerasethakul


Mitten in der grünen Karlsaue steht ein Geist. Es ist eine Figur mit einem fratzenhaften Gesicht und einem weißen Umhang, die allein schon durch ihre schiere Größe beeindruckt. Das Werk "Sakda the Ghost" der Thailänder Chai Siri und Apichatpong Weerasethakul ist etwa fünf Meter hoch und rund 900 Kilogramm schwer und wurde in Berlin gefertigt.

Die beiden Künstler kommen aus dem Filmbereich, Weerasethakul ist einer der bekanntesten Filmemacher Asiens. Für ihren Beitrag auf der Dokumenta ließen sie sich von Horrorfilmen inspirieren und schufen ihre erste Skulptur. Diese soll auch auf Kindheitserinnerungen, an Ängste und Geschichten, anspielen. Zugleich soll das Werk aber auch an aktuelle Probleme, an die Opfer politischer Gewalt in Thailand erinnern. "Der Geist kann auch ein Symbol sein für die Opfer der Gewalt", erklärt Weerasethakul.

Redaktion: kahu / aba, Bild: © picture-alliance/dpa, Letzte Aktualisierung: 19.06.2012, 15:11

Hintergrundinformationen

Apichatpong Weerasethakul (l.) und Chaisiri Jiwarangsan

A. Weerasethakul

"Sakda the Ghost" von Apichatpong Weerasethakul

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