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Oliver Sacks: Zwischen Erkenntnis und Empathie

Patient mit Schlafkrankheit (Narkolepsie) (Bild:  picture-alliance/dpa)
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Patient mit Schlafkrankheit (Narkolepsie)
Am Anfang war es eher Zufall: 1970 stieß der Neurologe Oliver Sacks auf Patienten, die die europäische Schlafkrankheits-Epidemie Ende der 20er Jahre überlebt hatten und dann in ihrer totalen Lethargie ""vergessen" wurden.
 

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9.07.2013, 8:40 Uhr

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Er studierte und behandelte sie und hielt ihre Schicksale in unvergessliche Geschichten fest (Awakenings – Zeit des Erwachens). Seither hat Sacks immer wieder neurologische Störungen in Fallgeschichten beschrieben.

Er will Wissen vermitteln, reflektiert über neue Erkenntnisse der Hirnforschung und verliert dabei doch nie den Blick für den Einzelnen und sein persönliches Leid: "Ich interessiere mich gleichermaßen für Menschen wie für Krankheiten". Und auffallend viele seiner Geschichten haben mit Musik zu tun, denn darin spiegelt sich für Oliver Sacks am eindrücklichsten das "Menschliche" im Kranksein und das Wunderbare einer Heilung.

Eine Sendung von Andrea Westhoff
Manuskript-Nr. 13-086
 

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Redaktion: kim / nrc
Bild: © picture-alliance/dpa
Letzte Aktualisierung: 8.01.2016, 14:36 Uhr
 
 
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