Aus der einzigen Ausgabe der "Weltschau am Sonntag"
Ein Benjamin am Regiepult
Nicht nur die Regie teilt sich Harald Schäfer mit Wolf Schmidt bei der Firma Hesselbach, sie drückten auch die gleiche Schulbank an ihrer Friedberger Penne, ...
... allerdings mit diversen Jährchen Abstand. Das stellte sich heraus, als der Hessische Rundfunk Harald Schäfer, mit 28 Lenzen dort der jüngste Regisseur, und Wolf Schmidt zu einem Regiegespann zusammengekoppelt hatte, in dem sich Schmidt vor allem um den Dialog, Schäfer um das Bild kümmerte.
Harald Schäfer kam übrigens schon im Schulhaus zur Welt (sein Vater war Lehrer). Beim Hessischen Rundfunk ist er seit 1956, nachdem er sich als Regieassistent für Oper, Operette und Schauspiel und als jugendlicher Komiker an den Städtischen Bühnen Frankfurt vier Jahre lang Theaterluft um die Nase hat wehen lassen. Gleichzeitig studierte er Musikwissenschaft und Germanistik. Als Ko-Regisseur für die Hesselbachs bringt er außerdem noch ein dialektisches Plus mit ins Studio. Sein Steckenpferd sind Fremdsprachen: Englisch, Französisch, Latein und Hessisch!
Nur eine Ausgabe der Weltschau am Sonntag wurde für die Öffentlichkeit gedruckt: Zum Start der Fernsehreihe im Januar 1960.
Nur wenige Exemplare haben die Jahrzehnte überdauert, deshalb gibt dieses einzigartige Dokument der Fernsehgeschichte jetzt online.