Der Führer fährt Mercedes
Die Auto-Union (ein Zusammenschluss mehrerer Hersteller, u. a. Audi) kämpfte dabei von Beginn an mit einem Handicap. Hitlers Sympathien gingen in Richtung Mercedes-Benz, zumal das badisch-schwäbische Unternehmen mit ihrem langjährigen Spitzenfahrer Rudolf Caracciola erfolgreicher war. Welch Glück für die Auto-Union, dass sie auf einen jungen Draufgänger aus Lingen an der Ems aufmerksam wurden, wie er optisch kaum besser ins Idealbild der Nazis passen konnte. Groß, blond, blauäugig, ein Naturtalent, dazu rotzfrech und vor allem eines: sauschnell.