hr-online Informationen aus Hessen
 

08. Juni 2011

Atomausstieg

Entschließungsantrag der Fraktion DIE LINKE betreffend sofortiger und unumkehrbarer Ausstieg aus der Atomenergie - Biblis A und B endgültig stilllegen mit Entschließungsantrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN betreffend Atomausstieg und Energiewende: Koalitionskonsens ist noch kein gesellschaftlicher Konsens.

Janine Wissler (Linke): "Wir brauchen mehr Druck"

Technisch sei ein schneller Ausstieg aus der Atomenergie möglich, sagt Wissler. Man müsse es nur wollen. Die Entschädigungsforderungen der Atomkonzerne seien ihrer Meinung nach dreist. [mehr]
 

Timon Gremmels (SPD): "Windkraftpotenziale besser nutzen"

Die SPD wehrt sich laut Gremmels dagegen, Biblis B oder ein anderes Kernkraftwerk als Kaltreserve zu behalten. Der Atomausstieg allein sei noch keine Energiewende. [mehr]
 

Ursula Hammann (Grüne): "Umdenken ist wichtig"

Beim Atomausstieg sei noch kein gesellschaftlicher Konsens erreicht worden, meint Hammann. Die Grünen fordern, dass alle Atomkraftwerke so bald wie möglich ausgeschaltet werden. [mehr]
 

Peter Stephan (CDU): "Müssen konkurrenzfähig bleiben"

Die Energiewende könne man nur über die Akzeptanz der Menschen erreichen, sagt Stephan. Die Bürger würden darauf vertrauen, jederzeit über bezahlbaren Strom verfügen zu können. [mehr]
 

Florian Rentsch (FDP): "Wir müssen uns alle bewegen"

Rentsch betont, dass man schnell aus der Atomenergie aussteigen möchte. Man müsse jedoch aufpassen, dass der Strom nicht ausgeht. Er wirft den Grünen vor, sich nicht am Kompromiss zu beteiligen. [mehr]
 

Tarek Al-Wazir (grüne) und Florian Rentsch (FDP): Kurzinterventionen

Tarek Al-Wazir (Grüne) geht in der Kurzintervention gegen die Politik der FDP vor. Daraufhin interveniert Rentsch, dass die Grünen nicht anerkennen könnten, dass eine Partei ihre Meinung ändert. [mehr]
 

Lucia Puttrich (CDU): "Die Menschen auf dem Weg mitnehmen"

Die Energieversorgung der Zukunft muss laut Umweltministerin Puttrich sauber, bezahlbar und gesellschaftlich akzeptiert sein. Sie fordert die Opposition auf, konstruktiver mitzuarbeiten. [mehr]
 

Norbert Schmitt (SPD): "Wie geht es weiter?"

Schmitt meint, die Frage sei, wie man den Atomausstieg absichert. Zum Thema Zukunftsgestaltung komme von der Landesregierung nichts. [mehr]
 

Janine Wissler (Linke): "Keine verantwortungsvolle Politik"

Wissler sagt, die Regierung müsse das Ziel verfolgen, zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien zu wechseln. Stattdessen setze man auf Kohlekraft. [mehr]
 
 
 
hr-online enthält Links zu anderen Internetangeboten. Wir übernehmen keine Verantwortung für Inhalte fremder Webseiten.
SZM-Daten dieser Seite