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24. August 2011

50. Jahrestag zum Bau der Mauer

Anlässlich des 50. Jahrestages des Baus der Mauer debattiert der Landtag auf Anträge von CDU und Linkspartei über die Opfer an der innerdeutschen Grenze.
 

Holger Bellino (CDU): "Das Bild der Teilung ist die Mauer"

Bellino gedenkt des Baus der Berliner Mauer, mit dem die Teilung Deutschlands begann. Er ist enttäuscht, dass die Nachfolgepartei der SED noch immer keine Stellung zur Mauer bezogen habe. [mehr]
 

Ulrich Wilken (Linkspartei): "Menschenrechte hochhalten"

Die Mitglieder der Linkspartei bedauern laut Wilken zutiefst das Unrecht, das die SED den Menschen zugefügt hat und distanzieren sich vom Bau der Berliner Mauer. Er erinnert auch an die anderen Mauern, die in der Welt noch existierten. [mehr]
 

Tarek Al-Wazir (Grüne): Kurzintervention

Al-Wazir fragt, ob Wilken Selbstschussanlagen mit Hartz IV gleichsetzen wolle. [mehr]
 

Ulrich Wilken (Linkspartei): Kurzintervention

Wilken betont, dass man aus einem Gedenktag auch für die Zukunft lernen müsse. [mehr]
 

Gerhard Merz (SPD): "Den Opfern gilt unsere Trauer"

Die Berliner Mauer sei ein weltweites Symbol für die Diktatur der DDR gewesen, sagt Merz. Noch nie in der Geschichte sei es vorgekommen, dass Machthaber eine Mauer gebaut hätten, um ihr Volk einzusperren. [mehr]
 

Kordula Schulz-Asche (Grüne): "Wir gedenken der Opfer"

Schulz-Asche gedenkt der vielen Opfer der DDR. Als Deutsche habe man die Pflicht, für ein Europa des Friedens zu werben. Mit dem Bau der Mauer habe der Ostblock seine Niederlage eingestanden. [mehr]
 

Wolfgang Greilich (FDP): "Ein Symbol der Unterdrückung"

Die Berliner Mauer sei ein Symbol der Unfreiheit und der Unterdrückung, sagt Greilich. Man gedenke heute der Menschen, die an der Mauer getötet wurden. Der Schießbefehl sei eine Aufforderung zum organisierten Mord gewesen. [mehr]
 

Michael Boddenberg (CDU): "Erinnerungen wachhalten"

Boddenberg sei froh darüber, dass die Parteien im Hinblick auf den Mauerbau ihre tagesaktuellen Streitigkeiten hinten anstellen könnten. Zusätzlich zur Teilung Deutschlands müsse man auch an die Gefahr eines Dritten Weltkrieg denken. [mehr]
 
 
 
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