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13. September 2011

Ansturm auf Hessens Hochschulen

Antrag der Fraktion der SPD betreffend neuer Höchststand von Studierenden - Hochschulen unterstützen
mit
Antrag der Fraktion DIE LINKE betreffend den Studierendenansturm an den hessischen Hochschulen
und
Dringlicher Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN betreffend landespolitische Verantwortung wahrnehmen, Hochschulen für Studierendenansturm rüsten
 

Gernot Grumbach (SPD): "Grenzen sind überschritten"

Die SPD habe den Ansturm an die hessischen Universitäten schon lange vorausgesagt, sagt Grumbach. Er stellt die Regierung in die Verantwortung, richtige Verhältnisse für die Universitäten zu schaffen. Die Hochschulen könnten so nicht autonom agieren. [mehr]
 

Rolf Müller (CDU): "Haben bereits reagiert"

Hessen braucht laut Müller kein Notfallprogramm für die Universitäten. Der Hochschulpakt sei ausreichend. Man benötige Flexibilität und innovative Energien. [mehr]
 

Janine Wissler (Linke): "Es muss jetzt gehandelt werden"

Die Universitäten stehen nach Wissler vor enormen Herausforderungen. Die Regierung habe schon lange von den steigenden Studentenzahlen gewusst, aber nicht sinnvoll gehandelt. Hessische Universitäten seien chronisch unterfinanziert. [mehr]
 

Matthias Büger (FDP): "Flexibilität ist Trumpf"

Büger gibt zu, dass die Situation der hessischen Hochschulen zurzeit nicht einfach ist. Doch diese würden kreative Lösungen anbieten. Der hohe Zustrom von Studenten sei zudem ein Zeichen für die Attraktivität des Bildungslands Hessen. [mehr]
 

Kurzinterventionen von Gernot Grumbach und Matthias Büger

Grumbach erinnert an die Einführung der Studiengebühren in Hessen. Büger antwortet, dass die FDP zur Zeit der Gebühren gar nicht mitregiert habe. [mehr]
 

Sarah Sorge (Grüne): "Hochschulen sind am Limit"

Die steigende Studenten-Quote sei eigentlich gut, sagt Sorge, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Jedoch seien die Hochschulen darauf nicht richtig vorbereitet. [mehr]
 

Eva Kühne-Hörmann (CDU): "Sie haben nicht zugehört"

Laut Staatsministerin Kühne-Hörmann laufen bereits einige Maßnahmen zum Kapazitätsausbau der hessischen Hochschulen. Sie wirft dem Antrag der SPD vor, falsche Aussagen zu enthalten. [mehr]
 

Gernot Grumbach (SPD): "Notprogramm ist nötig"

Grumbach fragt, ob die Aktivitäten der Landesregierung ausreichen. Er findet, dass ein Notprogramm nötig sei. [mehr]
 

Sarah Sorge (Grüne): "Es ist lächerlich"

Sorge spricht über Online-Bewerbungen an hessischen Hochschulen. Die Probleme seien hausgemacht. [mehr]
 

Janine Wissler (Linke): "Mehr Bewerber als Studenten"

Wissler erwähnt, dass Studenten sich an mehreren Hochschulen gleichzeitig bewerben würden. [mehr]
 

Matthias Büger (FDP): "Es gibt keinen Kollaps"

Büger weist die Oppositionsparteien darauf hin, dass an hessischen Hochschulen nichts zusammen breche. [mehr]
 

Eva Kühne-Hörmann (CDU): "Ihre Politik ist rückwärts gewandt"

Die Staatsministerin geht noch einmal auf das Vergabeverfahren von Studienplätzen ein. [mehr]
 
 
 
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