hr-online Informationen aus Hessen
 

04. März 2015

 (Bild:  hr)

Debatte zum Ausbau der Häuser des Jugendrechts

Antrag der Fraktionen der CDU und der Grünen betreffend "Erfolgsmodell Häuser des Jugendrechts ausbauen."
 

Uwe Serke (CDU): "Ein Erfolgsmodell mit bundesweiter Anerkennung"

Die Häuser des Jugendrechts leisteten hervorragende Arbeit. Die Einrichtungen ermöglichen den jugendlichen Straftätern rasch die Konsequenzen ihres Handelns aufzuzeigen. Serke fordert, das Modell in weiteren Regionen anzuwenden. Zudem seinen aber auch Maßnahmen zur Prävention von Straftaten wichtig. [mehr]
 

Heike Hofmann (SPD): "Die SPD hat die Häuser nach Hessen gebracht"

Es bedürfe stets eines Bündels an Maßnahmen, um der Jugendkriminalität zu begegnen, sagt Hofmann. Es müsse die ganze Lebenssituation des Jugendlichen in den Blick genommen werden. Gerade bei jugendlichen Straftätern sei es wichtig, dass schnell eine Antwort auf die Straftat folgt. Sonst bestünde die Gefahr, dass die Jugendlichen ihre Straftaten verdrängten. [mehr]
 

Ulrich Wilken (Linke): "Bei den Häusern haben wir ein Datenschutzproblem"

Wilken beschwichtig die Lobreden auf die Häuser des Jugendrechts. Studien zur Jugendkriminalität widersprächen dem Prinzip "je schneller, desto besser". Eine schnelle Antwort auf die Straftat könne Jugendliche nicht per se von einer kriminellen Karriere abhalten. Bei der Vermengung der Institutionen, die in den Einrichtungen zusammenarbeiten, bestünde zudem ein Datenschutzproblem. [mehr]
 

Karin Müller (Grüne): "Wir sind froh, dass wir die Häuser ausbauen können"

Müller sagt, dass die Häuser ein Erfolgsmodell seien. Es sei gut, die Probleme schon vor der Gerichtsverhandlung zu lösen. Die Häuser leisteten auch zur Prävention des islamischen Terrors einen wichtigen Beitrag. [mehr]
 

Florian Rentsch (FDP): "Das Konzept ist richtig"

Die Debatte "Wer hat's erfunden?" sei überflüssig, so Rentsch. Die Strafe müsse unmittelbar auf die Straftat folgen. In Bezug auf die Rede von Ulrich Wilken (Linke), sei Rentsch keine einzige Studie bekannt, die die schnelle Reaktion auf die Straftat in Frage stellt. [mehr]
 

Eva Kühne-Hörmann (CDU): "Die Strafe muss auf dem Fuße folgen"

Staatsministerin Kühne Hörmann betont, die Häuser funktionierten nur da, wo sich die Kommunen beteiligen. Die Stadt Frankfurt sei dabei Vorreiter. Ein besonderer Vorteil sei, dass Jugendliche sich bereits in den Häusern Hilfe holen. Das sei ein wichtiger Faktor für die Prävention von Straftaten. [mehr]
 
 
 
hr-online enthält Links zu anderen Internetangeboten. Wir übernehmen keine Verantwortung für Inhalte fremder Webseiten.
SZM-Daten dieser Seite