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28.04.2013

"Gegen Kopfschmerzen"

Sicher unterwegs auf dem Rad

"Gegen Kopfschmerzen" - Plakat zur neuen Kampagne von "Sicher unterwegs in Hessen" (Bild: sicherunterwegsinhessen)
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"Gegen Kopfschmerzen" - Plakat zur neuen Kampagne von "Sicher unterwegs in Hessen"
Über 4.000 Fahrradfahrer verunglückten allein 2012 im hessischen Straßenverkehr. Deshalb befasst sich die Initiative "Sicher unterwegs in Hessen" aktuell mit dem Thema Fahrrad.
 
 (Bild: sicherunterwegsinhessen)
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Anbringung der neuen Plakate "Gegen Kopfschmerzen" an der Bundesstraße 49

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Alle zwei Stunden verunglückt in Hessen ein Radfahrer. Pünktlich zum Beginn der Zweiradsaison startete deshalb am 28. April die neue Verkehrssicherheits-Kampagne von "Sicher unterwegs in Hessen". Der Appell an die Radler ist eindeutig: Setzt einen Helm auf. Denn die Zahlen der Statistiker sind alarmierend. Während bundesweit immer weniger Menschen im Straßenverkehr verunglücken, stagnierten die Zahlen bei den Radunfällen in den letzten Jahren nahezu. Über 4.000 Radfahrer verunglückten allein 2012, darunter 21 tödlich.
 

"Gegen Kopfschmerzen" - für den Helm entscheiden

Besonders drastisch: 75 Prozent aller tödlichen Radunfälle sind auf Kopfverletzungen zurückzuführen. Immerhin blieben 73 Prozent der Helmträger, die mit einem Auto zusammenprallten, am Kopf unverletzt. Das ermittelte die Unfallforschung der Versicherer. Deshalb sollte der Griff zum Helm vor dem ersten Tritt in die Pedale so selbstverständlich sein, wie das Anschnallen beim Autofahren. "Bei Unfällen mit dem Rad lassen sich schwere Verletzungen durch das Tragen eines Fahrradhelms vermeiden, Unfälle gehen häufig glimpflicher aus. Erwachsene sollten für Kinder ein Vorbild sein", sagt Erika Hoffmann, Referatsleiterin beim Hessischen Verkehrsministerium.
 

Kampagnenauftakt am Vulkanradweg 

 
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Aktionstag am Vulkanradweg

Die Verkehrsinitiative hat den Auftakt ihrer neuen Kampagne mit einem Aktionstag am Vulkanradweg begonnen. Dabei wurden Radfahrer gezielt auf Risiken im Straßenverkehr hingewiesen und sie erhielten Tipps für ihre Sicherheit.

Der Auftakt fand am Sonntag, den 28. April, auf der großen Eventbühne am Bahnhof in Glauburg-Stockheim im Wetteraukreis statt. Unter dem Motto "Gegen Kopfschmerzen" wurden Fahrradhelme verlost. Anschließend wurde die hessenweite Plakataktion an Bundes- und Landesstraßen, die zum Tragen von Helmen motiviert, vorgestellt. Auch in Zeitungen und im Hörfunk wird auf die Gefahren beim Fahren "oben ohne" hingewiesen.
 

10 Jahre Vulkanradweg

Zeitgleich zum Auftakt der neuen Aktion feierte der Vulkanradweg im Oberen Niddertal zehnjähriges Bestehen. 2003 wurde der gut 35 Kilometer lange Abschnitt zwischen Hartmannshain (Vogelsberg) und Glauburg (Wetterau) eröffnet. Hartmannshain, der einst höchst gelegene Bahnhof Hessens (575 m ü. NN.), ist der höchste Punkt der 1975 eingestellten Oberwaldbahn. Weitere Punkte des Vulkanradweges sind Gedern mit seinem idyllischen Schloss, Hirzenhain, Ortenberg und Glauburg-Stockheim, das u.a. durch das Modellbahn-Museum für Besucher interessant ist.

Vorteil für Familien und Freizeit-Radler: Es fahren Shuttle-Radbusse nach Hartmannshain. Der 35 km lange Abschnitt des Vulkanradweges geht weitgehend bergab.
 

Über die Initiative

Die Initiative "Sicher unterwegs in Hessen" besteht seit 20 Jahren. Seit 1993 gehören ihr das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, der ADAC Hessen-Thüringen, der Hessische Rundfunk mit seinem hr3-Radioprogramm, der TÜV Hessen und die Landesverkehrswacht Hessen an.


Wirtschaftsministerium ADAC Verkehrswacht hr3 TÜV
 
Redaktion: evha
Bilder: © sicherunterwegsinhessen (2)
Letzte Aktualisierung: 24.05.2013, 10:56 Uhr
 
 

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