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Offenbach

Im Glauben an das Exquisite

Sonntag, 14. August 2011, 15:30 Uhr
Schriftteppich
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"Als Israel aus Ägypten zog ..." Entwurf: Berthold Wolpe, ausgeführt in der Offenbacher Teppichwerkstatt, ca. 1926-1928 (Bild: Günzel.Rademacher, Offenbach)
"Als Israel aus Ägypten zog ..." Entwurf: Berthold Wolpe, ausgeführt in der Offenbacher Teppichwerkstatt, ca. 1926-1928
Illustrierte Bücher, Malerbücher, Schriftmusterbücher – alles was zur modernen Buch- und Schriftkunst des 20. und 21. Jahrhunderts gehört, wird im Offenbacher Klingspor-Museum gesammelt. Museumsleiter Dr. Stefan Soltek präsentiert seine Kostbarkeiten.
 

Information

Klingspor-Museum für internationale Buch- und Schriftkunst

Sonntag, 14. August 2011, 15.30 Uhr
Herrnstraße 80 (Südflügel des Büsing Palais)
63061 Offenbach am Main

Eintritt frei
Voranmeldung im Literaturland-Büro, Telefon: 069 155 4960 oder per E-Mail an: literaturland@hr-online.de

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Seit 1953 existiert das Museum. Seinen Grundstock bildete die kostbare Büchersammlung von Karl Klingspor, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gemeinsam mit seinem Bruder Wilhelm Klingspor eine berühmte Schriftgießerei in Offenbach betrieb. Heute ziehen die umfangreichen Sammlungen und wechselnden Ausstellungen zahlreiche Besucher an. Zur Verfügung steht außerdem eine Fachibliothek zur Geschichte des Buchdrucks und der Schrift, zur Typographie und Kalligraphie.

Den Schwerpunkt der Museumsführung mit Dr. Stefan Soltek bilden die beiden aktuellen Ausstellungen "Im Glauben an das Exquisite. Die Sammlung Guggenheim" und "Abgründe. Kunst zu Kafka".

Siegfried Guggenheim wurde 1873 in Worms geboren und lebte seit 1900 als Rechtsanwalt und Notar in Offenbach, wo er Vorsteher der jüdischen Gemeinde war. 1938 flüchtete er vor den Nationalsozialisten in die USA. In den 1950er Jahren verkaufte er aus Geldnot einen Teil seiner Kunstsammlung an das neu gegründete Klingspor-Museum. Im Mittelpunkt der Sammlung stehen religiöse Handschriften, Teppiche und liturgische Geräte, die er in den 1920er und 1930er Jahren von christlichen Künstlern für den Hausgebrauch gestalten ließ. Sie repräsentieren Schrift und Gestaltung zwischen Historismus, Jugendstil und Expressionismus und symbolisieren den lebendigen Austausch zwischen Judentum und Christentum.

Franz Kafka gehört zu den am häufigsten illustrierten Schriftstellern. Die Ausstellung zeigt sowohl Illustrationen als auch handschriftliche und typographische Interpretationen. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Hans Fronius, Kai Pfankuch, Herbert Gutsch und Hans Peter Willberg. Einen Schwerpunkt bildet Kafkas Roman "Der Prozess".
 
Redaktion: anen
Bild: © Günzel.Rademacher, Offenbach
Letzte Aktualisierung: 9.08.2011, 11:02 Uhr
 
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