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Roderich Feldes und Fritz Philippi (Bild: Veranstalter)
Roderich Feldes (l.) und Fritz Philippi

Ein Tag für die Literatur 7. Mai 2017

Dillenburg

Im Jahr 1897 entschied sich der junge Wiesbadener Theologe Fritz Philippi für eine Stelle als Gemeindepfarrer in dem hessischen Westerwalddorf Breitscheid. Hier, wo die Natur den Menschen jeden Tag neu in den Kampf ums tägliche Brot zwang, wurde er zum Dichter. 60 Jahre später beschrieb Roderich Feldes das Verschwinden der Kulturform Dorf als Folge der hochgerüsteten Konsumweld. Die beiden Autoren stehen im Mittelpunkt einer Lesung.
 

Lesung und Vortrag: Zwei heimische Dichter zu Liebe, Hochzeit und Ehe

Wie war die Vorstellung der Gesellschaft von "Liebe, Hochzeit und Ehe" und wie hat sie sich geändert? Der Dichterpfarrer Fritz Philippi (1886–1936) und der Schriftsteller Roderich Feldes (1946–1996) haben ihr Dorf in derselben Region des Westerwaldes in unterschiedlichen Zeiten beobachtet und beschrieben: Ihre Texte können uns den Blick öffnen für eine sehr wandelbare und zerbrechliche Sache. Es lesen Annelie Geyer und andere. Zur Lesung im Garten wird Wein und Käse gereicht.

15 Uhr
Eintritt frei

Hartigstr. 10 (Gartenbühne)
35683 Dillenburg

Bei Regen findet die Veranstaltung in der Stadtbücherei Dillenburg (Untertor 7) statt

Tel. 02771 829147

Eine Veranstaltung der Roderich Feldes Gesellschaft

 

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Redaktion: pefi
Letzte Aktualisierung: 29.03.2017, 14:41 Uhr
 

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