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Ihre Erinnerungen

Wie haben Sie den Fall der Mauer erlebt?

Trabi durchbricht eine Mauer (Wandmalerei) (Bild:  picture-alliance/dpa)
Erzählen Sie davon! Wo waren Sie, als sich die Grenzen öffneten? Wie fühlte es sich an, plötzlich problemlos Freude und Verwandte im Westen oder bzw. in der DDR besuchen zu können? Haben sich Ihre Erwartungen von damals erfüllt? [zum Artikel]
 
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sarah am 05.11.2009 11:36
Ich war gerade 12. als die Mauer fiel. Ich hatte mein erstes eigenes Radio bekommen, nun hörte ich Nachrichten, ich merkte in Berlin muß etwas ganz besonderes passiert sein.

Ich rannte durch die Wohnung und rief" Mama in Berlin tanzen die Leute auf der Straße."
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Schmidt Joachim am 06.11.2009 16:27
Am Donnerstag 9.Nov. 1989 war ich aus beruflichen Gründen mit meinem Lkw in der ehemaligen DDR unterwegs. Ich hatte an diesen Abend meinen Lkw in Unterloquitz (Kreis Saalfeld) geladen und befand mich auf den Rückweg Richtung Westen. Im Radio hörte ich etwas von Grenzöffnung und Ausreise. Mittlerweile fuhr ich in Erfurt-Ost auf die Autobahn.Dort herrschte dichter Fahrzeugverkehr, welche für die DDR eher ungewöhnlich war. Bei Gotha legte ich eine Pause ein,wo mich ein älterer Herr mit seinem Sohn ansprach ob ich sie mit nach Herleshausen in den Westen nehmen könnte. Nachdem auch noch die Volkspolizei vorbei gekommen ist und bestätigte das die Grenze geöffnet wurde nahm ich die beiden Männer mit.Wir sind nur bis Eisenach-Ost gekommen, ab da hatte man nur noch rote Rücklichter gesehen und es ging nur noch im Schritttempo Richtung Westen . Wir sind gegen morgen in Herleshausen angekommen und da stiegen sie aus. Sie schenkten mir noch zwei Gläser Wurst und einen Strauß Wiesenblumen
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Schmidt Joachim am 06.11.2009 16:29
Am Donnerstag 9.Nov. 1989 war ich aus beruflichen Gründen mit meinem Lkw in der ehemaligen DDR unterwegs. Ich hatte an diesen Abend meinen Lkw in Unterloquitz (Kreis Saalfeld) geladen und befand mich auf den Rückweg Richtung Westen. Im Radio hörte ich etwas von Grenzöffnung und Ausreise. Mittlerweile fuhr ich in Erfurt-Ost auf die Autobahn. Dort herrschte dichter Fahrzeugverkehr, welcher für die DDR eher ungewöhnlich war. Bei Gotha legte ich eine Pause ein, wo mich ein älterer Herr mit seinem Sohn ansprach ob ich sie mit nach Herleshausen in den Westen nehmen könnte. Nachdem auch noch die Volkspolizei vorbei gekommen ist und bestätigte das die Grenze geöffnet wurde nahm ich die beiden Männer mit. Wir sind nur bis Eisenach-Ost gekommen, ab da hatte man nur noch rote Rücklichter gesehen und es ging nur noch im Schritttempo Richtung Westen. Wir sind gegen morgen in Herleshausen angekommen und da stiegen sie aus. Sie schenkten mir noch zwei Gläser Wurst und einen Strauß Wiesenblumen.
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Oliver Ohl am 07.11.2009 19:09
Der 09.11.89 - oder auch die "Inkompetenz" eines Unteroffizieres.

Meine Wehrpflicht in Kassel-Wilhelmshöhe (Wittich-Kaserne) begann am 02.10.89. In den ersten 3 Monaten der Grundausbildung war Bettruhe ab 22 Uhr vorgeschrieben. Meine Kameraden und ich schauten TV und wurden hierdurch über die Öffnung der Grenzen informiert. Später mussten wir bei den" Tagesthemen" auf Befehl des Unteroffzieres (war als UvD für die Einhaltung der Bettruhe verantwortlich) das TV-Gerät abschalten und ins Bett gehen. Ich entgegnete ihm, dass dies heute ein historischer Tag sei. Er blieb jedoch bei seinem Befehl. Unfassbar - wir mussten ins Bett! Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bundeswehr-Bus zum Gelöbnis nach Göttingen. Uns begegneten auf der Autobahn zahlreiche Trabbi und Wartburg-Fahrer, welche uns fröhlich zuwinkten und wir uns mit diesen sehr freuten.

Unfassbar - am "Freudentag der Deutschen" mussten wir frühzeitig ins Bett, obwohl wir im Dienst der Bundesrepublik standen!
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