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Ihre Erinnerungen

Wie haben Sie den Fall der Mauer erlebt?

Trabi durchbricht eine Mauer (Wandmalerei) (Bild:  picture-alliance/dpa)
Erzählen Sie davon! Wo waren Sie, als sich die Grenzen öffneten? Wie fühlte es sich an, plötzlich problemlos Freude und Verwandte im Westen oder bzw. in der DDR besuchen zu können? Haben sich Ihre Erwartungen von damals erfüllt? [zum Artikel]
 
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roy van der geld am 29.10.2009 22:12
good because i was born on that day
and i love trabant and 2-stroke

greetings from holland
roy van der geld
 
Lena Tomas am 04.11.2009 19:43
Die Frage,die mich viel mehr interessiert:
Wieviele Vorurteile und "Anti-Ossi oder auch Anti-Wessi-Parolen " sind immer noch vorhanden bzw. haben sich entwickelt seit dem Mauerfall-Welche Mauern sind noch immer in uns?
Ich habe in einem kleinen Ort namens Bad Langensalza selbst 10 Jahre nach dem Mauerfall über Wochen hinweg die Erfahrung gemacht,dass man als Wessi sehr schlechte Karten hat...
Da hast du trotz Toleranz bzw. Akzeptanz keine Chance gehabt als westdeutsches Mädel...
 
mike wittmann am 08.11.2009 18:59
hallo hr3ler.
Zu der zeit war ich mit frau und zwei kindern seit zwei jahren als entwicklungshelfer in Kumbo, einer kleinstadt im nord-westen von kamerun. ich saß mit einigen kamerunischen freunden beim abendlichen "schwätzen" als jemand ganz aufgeregt in den hof stürtzte und rief: mike, mike come quick ---- the wall is falling!" Ich war total überrascht, da ich als kfz-ler nichts mit bauen bzw. niederreißen irgendwelcher gebäude zu tun hatte! von den geschehnissen in deutschland hatte ich keinen schimmer. ich ging mehr oder weniger freudlos mit (was kümmert mich eine mauer?!) dann saß ich vor dem einzigen fernsehgerät in der umgebung und mir kamen die tränen vor - ich weiß nicht genau, begeisterung, rührung, freude....ich konnte es erst garnicht glauben. es war das einzige mal in meiner 7-jährigen auslandszeit, daß ich gerne mal zu hause gewesen wäre. gruß mike
 
Petra Neumann am 08.11.2009 16:51
Im Frühherbst 1989 waren wir in Berlin-West Verwandte besuchen. Auf dem Heimweg habe ich noch gesagt, dass es nicht mehr lange dauert bis die Mauer fällt. Am 09.11. war ich auf einer Betriebsfeier und habe nichts mit bekommen. Am nächsten morgen habe ich den Fernseher eingeschaltet und bin zum ersten mal zu spät zur Arbeit gekommen. Auf den gut 35 Autobahn Kilometern am Niederrhein zur Arbeit, habe ich einige Trabbis und Wartburgs überholt mit Menschen die sooooooo glücklich aussahen. 6 Wochen nach dem Fall bin ich erst mal nach Eisenach gefahren, um den Rest meiner Verwandtschaft kennnen zu lernen. Das werde ich nie vergessen.
 
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