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Ihre Erinnerungen

Wie haben Sie den Fall der Mauer erlebt?

Trabi durchbricht eine Mauer (Wandmalerei) (Bild:  picture-alliance/dpa)
Erzählen Sie davon! Wo waren Sie, als sich die Grenzen öffneten? Wie fühlte es sich an, plötzlich problemlos Freude und Verwandte im Westen oder bzw. in der DDR besuchen zu können? Haben sich Ihre Erwartungen von damals erfüllt? [zum Artikel]
 
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Sven Bachmann am 14.08.2011 18:35
Ich bin gelernter Koch, hab gerade in einer Gaststätte gearbeitet und hörte im Küchenradio, die Grenze wäre offen. Zunächst wollte ich sofort nach Dienstende nach Hof, fuhr dann aber den folgenden Samstag. Volle Züge, Schlangen beim Empfang des Begrüßungsgeldes, aber auch erdrückendes Warenangebot, so mein Eindruck.
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Volker Langer am 13.10.2009 14:12
Ich bin mit meiner jungen Familie am 8. November 1989 (also einen Tag vor dem Mauerfall) über die damalige CSSR geflüchtet. Zum Glück verlief dies zwar etwas abenteuerlich doch völlig gefahrlos, was man vorher aber nicht wusste. Ebenso wusste man nicht, wie sich alles weiter entwickelt. Ich fürchtete eher, dass alle Grenzen wieder abgeriegelt werden. Im Aufnahmelager stand ich am 9. November an der Telefonzelle an und konnte in einen Aufenthaltsraum schauen, in dem im Fernsehen die Berichte vom der Grenzöffnung kamen. Ich dachte, ich sehe nicht richtig, aber es war Realität. Die Freude war natürlich groß, auch wenn man nur einen Tag zuvor einen beschwerlicher Weg hinter sich hatte.
 
Hans - Michael Greiß am 14.10.2009 09:26
Mehr als an die Öffnung kann ich mich an den Bau der Mauer erinnern. Sonntag, der 13. August 1961 war der Tag unserer Heimfahrt aus den Sommerferien. In Würzburg, unterhalb der Marieburg meldete der DLF um 11 Uhr, in Berlin sei eine Mauer gebaut. In den folgenden Wochen schürte jede weitere Nachricht die Angst vor einem neuen Krieg. Aufeinander gerichtete Panzerrohre beherrschten die Bilder der Fernsehnachrichten.
Meine Wortmeldung auf einem CDU Parteitag, Geißlers Aussage, die Grenzen von Neunzehnhundert xy seien für ihn nicht bindend, empöre mich, da für mich die Deutsche Frage nicht abgeschlossen sei, brachte mir Verleumdungen in der CDU bis zur öffentlichen Diffamierung ein, ich sei ein unbelehrbarer Nazi.
Am 9. November 1989 sah ich die Fernsehnachrichten und heulte los. Meinem kleinen Sohn, der auf meinem Bauch lag, sagte ich: "Vergieß nie diesen Augenblick, hier erlebst Du Weltgeschichte."
 
roy van der geld am 29.10.2009 22:12
good because i was born on that day
and i love trabant and 2-stroke

greetings from holland
roy van der geld
 
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