Die Beobachter haben Recht behalten: Keiner der zehn Frankfurter Oberbürgermeister-Kandidaten hat am Sonntag auf Anhieb die notwendige absolute Mehrheit erreicht. Nach Auszählung aller Stimmen, die in den 461 Frankfurter Wahlbezirken abgegeben wurden, erhielt CDU-Kandidat Rhein 39,1 Prozent der Stimmen. SPD-Kandidat Feldmann kam nach dem vorläufigen Endergebnis auf 33,0 Prozent. Damit kommt es in zwei Wochen zu einer Stichwahl (25. März).
"Das ist nicht enttäuschend und nicht überraschend", sagte Rhein. Feldmann dagegen zeigte sich überglücklich. "Das ist ein richtiger Hammer", so der Sozialdemokrat. "Niemand hat das in dieser Deutlichkeit erwartet." Den dritten Platz im Rennen um den OB-Posten belegte Rosemarie Heilig. Die Grünen-Politikerin konnte 14,0 Prozent der Stimmen für sich gewinnen. "Ich bin sehr zufrieden", sagte Heilig und sprach von einem "passablen Ergebnis".
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