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Hessische Autoren im Porträt - Andreas Maier

Freitag, 27. August 2010, 8:30 Uhr
Andreas Maier (Bild:  picture-alliance/dpa)
Andreas Maier
Er ist einer der wenigen männlichen Shooting-Stars der jüngeren deutschen Literaturszene: Andreas Maier, der 1967 in Bad Nauheim geboren wurde. Heute ist er Wahlfrankfurter und Apfelweinfan.
 
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Mit 19 kam er zum Studium nach Frankfurt, blieb zehn Jahre, zog wieder weg nach Friedberg in der Wetterau, dann nach Italien und nach Berlin. Und kam wieder zurück an den Main. Denn so viel er inzwischen geschrieben hatte und als prominenter Schriftsteller unterwegs war - Bad Nauheim, die Wetterau, Frankfurt und Hessen blieben Basis und Ausgangspunkt für sein Leben und Schreiben. " Ich habe in den letzten zwanzig Jahren eine ausgesprochene Liebe, oder gar eine Hingegebenheit an Sachsenhausen entwickelt. Wir sitzen hier hinterm Südbahnhof, in Sachsenhausen, eigentlich in unmittelbarer Nähe zum "Gemalten Haus" und unweit der "Drei Stäuber", sagt Maier. "Hier gibt es den besten Apfelwein, den Frankfurt hat, und das sind für mich so ganz wichtige Bezugspunkte geworden."

Großes Idol: "Babba Hesselbach"

Neben den großen Romanciers Wilhelm Raabe und Fjodor Dostojewki und den zeitgenössischen Schriftstellern Peter Kurzeck und Arnold Stadler hat Andreas Maier noch einen ganz ungewöhnlichen Autor zum Vorbild: den hessischen Kabarettisten Wolf Schmidt. Als "Baba Hesselbach" ist er in die Rundfunk- und Fernsehgeschichte eingegangen. Millionen von Zuschauern haben in den fünfziger und sechziger Jahren sonntags Tränen gelacht über seine erfolglosen Versuche, seine kleine Welt in Ordnung zu halten oder wieder in Ordnung zu bringen. "Bei Wolf Schmidt hab ich gelernt, die Leute miteinander reden zu lassen", begründet Maier seine Bewunderung.
 
 

Gefeiertes Debut

Mit seinem Debüt "Wäldchestag" (2000) begeisterte Maier Rezensenten und Leser gleichermaßen. Diesen Roman hatte er der Region um Frankfurt und deren Lieblingsfeiertag sozusagen auf den Leib geschrieben. In diesem Frühjahr erscheint Andreas Maiers fünfter Roman "Onkel J.", und auch der fällt wieder lokalpatriotisch aus, der Untertitel lautet: "Heimatkunde".


Von Sylvia Schwab
Manuskript-Nr. 10-031
 
Redaktion: kim
Bild: © picture-alliance/dpa
Letzte Aktualisierung: 20.08.2010, 14:27 Uhr
 
 

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