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Fernsehen

 (Bild:  picture-alliance/dpa)
"wissen und mehr" im hr-fernsehen
Hier finden Sie das aktuelle Programm von "Wissen und mehr" im hr-fernsehen. Sendezeit:
Montag - Freitag, 11:00 Uhr bis 11:30 Uhr.

Thema der Woche: JÜDISCHE GESCHICHTE
 

Montag, 21.7.2014

10:50 Uhr
Die Vermittler: Das Jüdische Museum in Berlin - Kein Ghetto des Gedenkens

Jeans und Minirock bleiben in der Umkleidekabine. In dezentem Schwarz mit einem markanten roten Schal, so präsentieren sich die "Hosts", die Besucherbetreuer, im Jüdischen Museum Berlin. Sie sind Vermittler der ganz besonderen Art: jung, freundlich, optimistisch. Lachen während der Arbeit ist durchaus erwünscht. Ein Team engagierter Studenten, das weniger die Exponate bewacht, als vielmehr dem Besucher des Jüdischen Museums Mut machen soll: Verlasst das Getto des Gedenkens! Jüdische Geschichte in Deutschland ist mehr als die Erinnerung an Auschwitz, denn was vor 2000 Jahren begann, hat mit dem "Dritten Reich" nicht aufgehört. Ein Konzept, das ankommt! Die Besucherzahlen beweisen es.

Der Film begleitet den Direktor, Michael Blumenthal, sowie Naomi und Börries, zwei "Hosts", die er bei ihrer Museumsarbeit beobachtet.

Diese Sendung ist eine Übernahme von Radio Berlin Brandenburg (RBB)
 

Dienstag, 22.7.2014

10:50 Uhr
Die Kinder der Villa Emma - Eine wunderbare Rettung im Krieg

Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg suchen jüdische Kinder Zuflucht vor der Deportation. Drei Jahre lang irren sie in Europa umher, dann finden sie ausgerechnet im faschistischen Italien in der "Villa Emma" einen sicheren Platz. Dank der Solidarität und des Mutes der Bevölkerung überleben die Kinder, auch als Norditalien durch Wehrmacht und SS besetzt wird. Schließlich gelingt ihnen die Flucht in die Schweiz. Und endlich, noch einmal drei Jahre später, können sie zu ihrem eigentlichen Ziel aufbrechen: Richtung Palästina.

Diese Sendung ist eine Übernahme vom Westdeutschen Rundfunk (WDR)
 

Mittwoch, 23.7.2014

10:50 Uhr
Mein Himmel ist voller Musik - Die israelische Komponistin Ella

Ella Milch-Sheriff wuchs in Israel mit dem Schweigen ihres Vaters auf. Erst als sie sein Tagebuch liest, erfährt sie von seinem grausamen Geheimnis. "Der Himmel ist leer" hatte Baruch Milch 1942 in Polen in sein Tagebuch geschrieben, nachdem die Deutschen seine junge Frau und seinen kleinen Sohn ermordet hatten.

Diese Sendung ist eine Übernahme von Radio Berlin Brandenburg (RBB)
 

Donnerstag, 24.7.2014

10:50 Uhr
Ich stand auf Schindlers Liste (aus: Gott und die Welt)

Judith studiert im vierten Semester Geige an der Musikhochschule Köln. Im Förderprogramm für Hochbegabte. Als Judith und Emge sich begegnen, beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft: "Ich hörte Judith spielen und habe geweint", erzählt Emge.

Vor 70 Jahren im polnischen Krakau war auch er ein hoffnungsvoller Geiger - bis die Nazis kamen. 1943 deportierten die Deutschen den 14-Jährigen und seine Familie in das KZ Plaszow. Gerettet wurde er durch "Schindlers Liste". Doch über seine eigene Rettung hat Emge sich niemals richtig freuen können.

Die zwölfjährige Judith ist tief beeindruckt von Emges Schicksal und will mehr darüber wissen. Sie bittet Michael Emge, mit ihr nach Polen zu reisen. Zögernd sagt der alte Mann zu. Zum ersten Mal seit über 50 Jahren sieht er die Orte wieder, die sein Leben für immer verändert haben. Seinen Entlassungsschein aus Schindlers Fabrik hat Michael Emge heute noch.

Doch den Namen "Emge" sucht man auf Schindlers Liste vergeblich. Er hat so viele schlechte Erfahrungen gemacht, dass er seine wahre polnische Identität im Fernsehen nicht öffentlich preisgeben will.

Diese Sendung ist eine Übernahme vom Westdeutschen Rundfunk (WDR)
 

Freitag, 25.7.2014

10:50 Uhr
Das Wunder von Trani

Am frühen Morgen des 18. September 1943 rückt eine Einheit Wehrmachtssoldaten in die kleine süditalienische Hafenstadt Trani ein. Ihr Befehl lautet: Die Gefangennahme von 50 männlichen Geiseln, deren Abtransport und anschließende Erschießung vor den Toren der Stadt. Eine Vergeltungsmaßnahme - wenige Tage zuvor sind in Trani fünf deutsche Soldaten aus dem Hinterhalt getötet worden. Nun sollen für jeden getöteten Deutschen zehn unschuldige italienische Männer sterben.
Die Bewohner der Kleinstadt sind in heller Aufruhr. Immer mehr Gefangene werden von schwer bewaffneten deutschen Soldaten in die Mitte des Marktplatzes getrieben. Quälende Stunden vergehen. Am Nachmittag gibt der Offizier plötzlich die Anordnung zum Aufbruch. Die Soldaten packen ihre Maschinengewehrgeschütze zusammen, besteigen die Lastwagen und fahren davon. Ohne die Gefangenen.
Man glaubt an ein Wunder und daran, dass der deutsche Offizier sich nun wohl für seine Befehlsverweigerung verantworten müsse. Wenige Tage später ziehen alliierte Truppen in der Stadt ein - ohne weiteres Blutvergießen. Der Name und das wahre Schicksal des deutschen Offiziers bleiben lange unbekannt.

Mehr als sechzig Jahre später reist Heino Niehaus noch einmal nach Trani. Er ist der letzte noch lebende Soldat der deutschen Einheit, die damals zur Erschießung der Geiseln in Trani eingerückt war. Durch ihn kann die Geschichte des Wunders von Trani zu Ende erzählt werden.

Diese Sendung ist eine Übernahme vom Westdeutschen Rundfunk (WDR)
 
Redaktion: kim
Bild: © picture-alliance/dpa
Letzte Aktualisierung: 15.07.2014, 13:31 Uhr
 
 

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