Sie waren keine Märchenerzähler, sondern Märchensammler, Volkskundler und begeisterte und gründliche Sprachforscher: Die Brüder Jakob und Wilhelm Grimm.
Mit ihrem Wörterbuch und der Deutschen Grammatik, dem "Grimms" begründeten Jakob und Wilhelm Grimm die Germanistik als Wissenschaft. In Marburg studierten sie, in Kassel arbeiteten sie als Bibliothekare. In Göttingen wurden sie Professoren.
Den Höhepunkt ihrer Karriere, die in Hanau begann, erlebten sie in Berlin, an der Akademie der Wissenschaften. Das Wirken der Brüder ist nicht ohne die Forschungs- und Lebenssymbiose zu denken, die sie miteinander zu wissenschaftlichen Höchstleistungen antrieb.
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